nicht unaufhörlich »or SSerrath crjitteru? Sann blieb jemalseine noch fo tief »erborgen gehaltene Sabrbeit ©eheitnniß? Unbenbltcb, warb benn bie gehre 3efu ©hrifti baburd; glaubwiirbiger,mit ben Orbnungcn ©otteS in ber 9taiur unb Ißernunft über*etnfUmmcnber, wahrer, wenn man eine Sicberfehr 3efu insgeben nach feinem teujcStobe bap bühtete? 5Wit nichten.
©r hatte baS ©rab »erlaffen. ©r lebte lüieber. ©s ift nichthinroegjuläugnen. Wlt br Umflänbe, als ich hier nennen fonntc,zeugen bafitr. ©elbft enbltd) bie Brcetfelfüchtigflen unter benneuern, fogenannten §>ellbenfenben unb 2lufgeflärten fühlten,bajj ftch fo einftimmigen 3eugniffen nicht wiberfpred;en unb basin ihren hinterlaffenen (Schriften geoffenbarte ©emüth ber 3ünger3efu jur ^Betrügerei nicht herablä|tern taffe, ohne feinen eigenen,richtigen SBerfianb ju täfiern. ©r hotte baS ©rab »erlaffen. @rlebte. 2tber wie unb auf welche Seife bieS geben unb Sieber*aufflehen gewefen, barüber machte man nun allerlei tßermuthungen.Schon in altern Beiten gab es gcitte, welche bie mährchenhafte©rftttbung ber»orbrad;ten: ©hriftuS BefuS fei nicht felbjt, fonbernnur ein ihm gleichfcheinenber Scib gefreujigt unb begraben wor»ben. 3n neuern Beiten wollte man mahrfcheinltd; machen, 3efuSfei am Sreusc nur in einen ©eßeintob »erfunlen, ohnmächtig*leblos unb früh genug burch Sofeph »on Slrimathia »orn Ärcujegenommen worben, begünftigt burch ben Sanbpfieger, ber ohnehin3efu $ob nicht gewollt habe, ba er ihn feiner fotchen ©träfefchulbig gefunben. ©o wäre ber ©efreujigte, nach bem £obe,wieber burch bie järtlichc ©orgfalt feiner greunbe ins gebensurüefgerufen unb gerettet worben, ohne baff felbfi feine unmittcl*baren ©chüfer anfangs baruitt gewußt, ©enn bie ©ache hätte,aus gurdft »or ben3uben, ©eheimniß bleiben, unb nicht Äunbemehrerer fjferfonen fein muffen.
©o fünfilich alle biefe unb anbere SBermuihungett über bie