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10 (1853)
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mir gewih. 3d) bereite mich auf manche Äfeinigfetten bor: war*um nicht auf btefe feierliche Beit?

Srctlich weih ich nicht, wann fte fommt; aber fie fommt!®b ifi möglich, bafj ich noch 3ahrjchenbe lebe; eb tfl auchmöglich, bah teh eher geenbet habe, alb bab gegenwärtige 3ahr.atber gennfj ift, bah «tan in einem Sahrhunbcrt fchon nictftb mehroon mir weih; bah mein Seib, ben ich heute noch mit Sorgfaltpflege unb fehmüefe, bann tängfl fchon »ermoberi ifi. 2Bo binich bann? Sie ©obebflmtbe, welche ich jefct mit heimlichem©rauen erwarte, ifi bann fchon »oriiber. 2Bte wirb fte fein?

3ch fehe übet bab 2Bte nicht cinmaf eine Sßnbrfcheinlicbfeitpor mir. @b ifi eben fo wahrfcheintich, bah ich blöpch babSehen »erliere, afb bah eb mir langfam bttreh eine Äranfheitentjogen wirb, Gib ifi eben fo wabrfcbetnlicb, bah mein Sehenbnreh irgenb einen Unfalt oerunglitcft, alb bah ich auf meinemSette, umringt »on Serwanbten unb Sefanntcn, in allen SSor=empftnbungen ber Sluflöfung ben @eifl aufgebe. @b fann fein,Die testen ©tunben finb ber Staub einer fihmerjhaftcn Ärant*heit; cb fann fein, fte ftnb ein nttlbeb Slublöfchen mcineb Sebenb.So biet ifi gewih: mag eine ffranfheit noch fo fchmerjlich fein,fo ifi eigentlich fie allein nur bab ©<hmcrjti(be. Ser ©ob aberifi imnterbar fanft, bettn er tfl bab Ginbe aUeb Seibenb.

hfag bem auch fein, wte ihm wolle, unb ich jäbltngb oberlangfam oon ber SBSelt genommen werben: einmal gefchiehteb!SKöchte mein ©ob fein, wie ber beb ©öttlichcn auf ©olgatha!SSer will herben fönnen im Sewufitfcin ber ©eligfcit, muh lebenfönnen wie 3efitb.

3n ben testen Slugenbticfen ifi eb bic fchlcchtefie unb übel*gewähttefie 3eit, ftch auf ben ©ob jtt bereiten. Gib gibt feineSorbercttung mehr, wenn bie ©achc felbfi fchon gefchteht. ©abSebcu ntuh bie Sorberettung auf ben ©ob fein; fein ©ehrt in