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10 (1853)
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»ott göttlicher Dtußc ßinwanfen jum Sobeöhügel, weinenb nichtüber fein ©cßicffat, fonbern über bte rcttungslofc SterblcnbungSerufalemö welche Sülle göttlicher ßraft unb göttlichen©inneö in menfcßlicßer ©eßaltl

Schon ehe er gerichtet worben, batte man ihn »erbammt.Ser £ob war ihm jugefeßworen, fehlte nur noch an einem®runb, ihn beb SCobeö fcßulbtg ju ßnbect. Sie ßtießter faßenbereit, nur war fein Slnfläger »orßanben.

Shrißuö war'noch bei feinen ©cltcbtcn im füllen Bethanien;ba fchon »erfammelten fteß bte £>oßcnprießcr unb ©chriftgctehrtenunb bie Slelteßen im Soll, in bem ßfalaße bcö £>obenprießerö,ber hieß Äafapßaö, unb hielten ßtatß, wie fte 3efutn mit Siftgriffen unb töbteten. gaß fchien unbegreiflich, warum manfo empört wtber fjefum war. SSen hatte er benn bcletbiget,baß man fo blutige Stäche nehmen wollte? @r hatte Sticmanbgetöbtet, aber Sobte »om Sobcöfcßlafe erweeft; er hatte deinemeine Sfwänc erpreßt, aber fte »on ber Stange maneßeö Steinen«ben abgetroefnet. SScIcbcö war benn fein Sterbrechen ? @r hatteeinen erhabenem ©lauben »erfünbet, alö ÜKofeö; aber nicht bieOrbnungen SKoßö, nic^t baö gtetltgthum beö ©efeficö angegriffen,fonbern mit ©orgfalt geehrt. (Sr hatte gefagt, baß er ber STOefftasfei, ber Sängßerfcßnte unb Sterheißcne; aber niemals baö Störtgegen jübifdje unb römifche Roheit, ober gegen geißtteße unbweltliche Obrigfeit geführt. Stielmehr mahnte er jum ©ehorfamüberall, unb oermieb bcö Stolfcö aufrührertfehe Bewegungen.Stab hatte man wtber ihn ? Stamm fo mwcrföhnbarc ©rbif tercing ?

Sie grage fcineöwegö feßwierig ju beantworten. Ster bieaftenfeßen beö heutigen Sagcö fennt, ßnbet in ihrer ©cßlecbttg«fett bie Sluflöfung jum ßtäthfel »on ber ©chlecßttgfeit ber ehe«maligen, ©ich nur um bteß her. ( noch tu unfern 3eitcnfo gar feiten nicht, baß man woßl an Slnbern lieber große gehler