Druckschrift 
9 (1853)
Seite
388
Einzelbild herunterladen
 

mie bic $auben. SBäre bie eine ©tabt ihre SBerfotgerin, folltenfte tn eine anbcrc sieben.

©ie gingen; eS mar tf;r erfier 3?erfuch in bic gufjftapfen beSgöttlichen SehrcrS ju treten. Unb Sitte festen nachmals freubfgju ihm juriitf. SBaS ihnen öon ihrem ©cfchäft baS Slngenehmftcgemefen jit fein fchetnt, mar bielleicht nicht feljr bie Entfaltungber heiligen SBahrf;ett, bie fee bon ihm über bas SScrhältnifi beiSBelt jur ©ottfeit, unb über bte Sollcnbung ber 2)?enfchheit fürbaS Einige bernontmen hatten, als bietmehr bic gtüitühc SBirfungber ihnen bertiehenen Slnmcifung unb Wlaäjt, Sefeffcne ju betten,©enn baß mar baß Erftc, maß fte bei ihrer Stütffehr fogteich er»jählten. ©ie famen mit greuben, heißt cs im Eb. Suf. 10, 17,unb fprachen:9cm, cS ftnb unSfauch bie £eufel unterthan in©einem kanten."

©tcS Sangen an bettt, mag ftunltch in bte Slugen frei, ber»rieth, mic fte noch nicht ganj tn ben ©tmt ttnb ©eifi beb 5D?efjtasetngebritngen maren. Slucf) offenbarte ftet; (je mehr fte bon bemalten Sorurtfjeit nach unb nach jitrüdfamcn, SefuS merbe «Stiftereiner weltlichen 5D?onarchie fein), baf fte an $?uth, Sertraucnunb Slnhängltchfett bertoren. ©o lange fte jenes SBoritrtheit nithtaufgegeben hatten, maren fte furchtlos, ©ie glaubten, ihnentonnte nichts Uebels begegnen, unb ber merbe tu alten gältenibrSJteiter fein, ber ben ftürmifchen SKeereßmeHen 3tuhe geboten.Sllß fte aber cnbltch erfannten, mas ber SmccE bon ber göttlichen©enbttng Seftt fei, unb mic febr unb mic lange fte fiel) fetber barübergetäufcht hatten: berfchmanb ihr SÄuth* Stu/blof ihren eigenenÄräften gegen ben SBiberfpruih einer feinbfeltgen Sßclt übevlaffcn,hielten fte ftch für aKjuohnmäihfig. 3h« Siebe smar blieb bemheiligen Sehrer unb ÜKeifler getreu, aber nicht gaits ihre 3uber»ficht. Unb Einer bon ihnen, Subaß, ba er tn Sefu nichts Sin»beres, als einen gemöhnlichen STOenf^en ju ftnben glaubte, berlor