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fprüche ju haben, alb bic bctben ©ohne 3ebcbät. Sefub hiwgegen envtebcrte: 3hr wiffet Sitte nicht, wag ihr bittet. ®abSifcen ju meinet Siebten unb ?infcn ju geben, biefcBelohnungbet Verbienfic um Sluöbrcitnng beb Dtcicljeb ©otteö, Mt nie^tmit ju, fonbern wirb werben, bcnm eb bereitet tff, »on meinemVater. SBettliche gürflen herrfchcR, unb bie £>berl;crren haben©ewatt. 3<h aber bin nicht gcfontmen, mir bienen ju laiTen,fonbern Slnbern jit bienen, unb mein Seben ju geben ju einerSrlöfung für Viele. V3cr will unter euch ber Virncöiufte fein ,cer fei ber Slnbcrn Siener!
SOTan bemerft »on ber einen ©eite in btefen Sicufcrungeu3efu eine offene SBtbcrlcgunä aller unb jeber weltlichen Sr*Wartungen »on feinem Reiche unb feiner meffianifchen SBürbc.Sr fennt fein anbereb, alb bab anfechtbare, um ©ott »crfammelteOeijterreiih. ©r lennt in bemfetben feine anbere Roheit, alb bicber bemuth»otlcn Sugenb, ber Siebe unb beb ©ottäbntichwerbcnb.Von ber anbern ©eite aber bemerft man eben fo bcutlich, wie bc*harrlich unb fejl3efub ben ©ebanfen beb ÜJfefftabthumb, bab flehin feiner Werfen erfüllte, aufrecht gehalten miffen wollte, Senner war eb, in welchem fich alte brophetifchen ©timmen unbSilber bet jübtfehen Vormelt »ereinten. Sieh er »on biefer Vor*weit ab, fo fah 3frael nicht mehr auf ihn; fo hoffte eb noch aufeinen Slnbern; fo war feiner SBirffamfeit bab SBefcntliihfie allerfKittel, unb ihm felbjt bte 3u»erftcht ber Sünger enfriffen. Vuralb fKefftab füllte et ben ganjen ©ebanfenfreib unb bte Hoffnungber ifraelitifchcn Vielt aub. SDaf man ihn nicht für einen weit»liehen £errfcher halte, baf man Jlllcb, wab er in Vejiefmng aufbab Wefftanifcbe rebete, in höherer, gcifltger Scbeutung auf*faffe: bieb mußte er bem Srfolg feiner Srflärmigen, ben fernemSrfahrungen feiner Vertrauten, unb bem Slubgang feineb Sehenbüberlaffen.