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jiattb er »on allen Vorurtheilen feines Voltes, ja feines ganzen3af>rf>itnbertö! So war irgenb einer ber SGSeifcfien in Sfrael,wo einer ber noch »on uns mit Stecht »erchrten Seifen ©rieten*tanbö ober SiornS, alter unb neuer Seit, welche auf ber gött*litten §ß(;e feiner Slnftc^ten fianben?
Seid; ein Sehen muff 3cfuS (E^rifiuö geführt haben, clje erfein groficS Sehramt unb Sclterlöfergcfchäft begann! Shaten»oUunb fegenretd) war fein Sebcn, bon bem Sage an, ba er, getauft»on SohanncS, aus bem Sorban flieg; aber nicht minber ihaten*»oll miiffcn bie fjahrjelmbe gewefen fein, welche biefem Slugcn*blict öorauSgingen. Sticmanb hatte weifer als er bie ihm »on©ott »crlichene SebenSjcit benujjt; barum tonnte er ohne Stcueauf feine Vergangenheit jurüctblictcn.
£> tonnte icb’s, wie ©tt, mein £>eilanb, ©u nun jur Stcch*teu ©eines Vaters Gehobener! — 5Wetn Slict »erbunfelt fich aber,wenn ich auf baS jurüctblictc, was ich in ber Vergangenheittl;at! — © wer bin ich? — unb wer follte ich fein? wertonnte ich fein, hätte ich mich nicht forgloS hingehen taffen, wieeS eben tarn, fonbern mit Srnfl ju meiner Verbefferung gethan,unb meine ©tunben weifer benufjt, unb begieriger jebe ©clcgcn*heit ergriffen, heilig, mcnfchcnlicbcnb, ohne Stgennuh, ohne 33er*järtclung ju hnnbeln, wie er, ber mein Vorbtlb tfi, unb beffenSHachfolger ich fein möchte! — Verlorne Sage, »erlorne Sah«,tlaget mich nicht »or ©ott an!
SS tfi wahr, ich habe rcblich gearbeitet, mich unb bie 5Rci»nigen anflänbig ju »erforgen unb gtt erhalten; ich habe teilte äflübcgefürchtet, meine Verntögenöumfiänbe ju »erbeffern, wentgficnSnieftt fchtimmer werben jtt laffen. ©iefen Stuhin wirb man mirlaffen müffen. ©arin that ich meine Pflicht. — Slbcr was füreine Pflicht? ©te tfi »sn allen bie atierleichicfie. ©aju triebmich nicht bie Siebe ju ©ott, fonbern mein eigener Vortfjeif in