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9 (1853)
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Unwiffcnbeit »erftttfenb, ©üfen unb ©öfjcnbicnft feiner Herrenan, unb ein grof er Stbeil bon ben Weggefährten 3abcn ben 2lber*glauben bcr@cgenben, in welken fte fern bom Vaterlanbewob*nen müften.

©tebenjig 3al;re tbeinten bie Verbannten in ber babplonifcben©efangenfebaft, btb ©ott bab §erj beb groben jfonigb bon fJSer*ften rührte. Sprüh (ober, wie ihn bie heilige ©dwtft nennt,Soreb) lief fte beitnfebren inb Vatcrlanb, unb ben jerftörtenStempel wieber aufric^ten. ©er eble Sfrab, ihr ©tattfalter,fammclte wieber bie ^erfreuten ©cfriften SKoftb unb anbercrheiligen Scanner. Sr flrebie aber bergebenb, ber SBieberferftellereines Volfcb ju werben, welcbcb bie Stitgenben feiner Väter ber*loren, unb bon ben Saficrn beb .pcibentbumb jtt btel lieb ge*Wonnen batte. Sb fing jwar an ben Vorfcfriften äftofib, unbbeobachtete bie äuferlicbcn gottebbienftlicben ©ebräuebe mit fünft*lieber ©treitge. 2lber ©eten, gaften, Opfern ifi fein ©otteb*bienft, unb auferc üBerffeligfeit feine £ugcnb. ©ie batten beitternpcl beb f>errn wieber aufgebaut, aber nicht bie gitrc|t bebFerrit tut ©emütbe. ©cfon früher batte ihnen ber tropfet 3c*remiab, boeb bergebenb, jugerufen: Verlaffct euch nicht auf bieSügen, wenn fte fagen: £>ier ifi beb |>crrn Stempel, hier ifibeb £errn Stempel, hier ifi beb £errn Stempel! fonbern bef*fert euer Sehen unb Sefen, baf ibr-rccbt tbut Sincrgegen ben 2lnbcrn. (3er. 7, 4. 5.)

SScber er, notb fpätere Seifen beb Volfb fanben ©ebör. ©ab©bttlicbe war bet ben SKetfien nur beut Siantcn nacb »orbanben;ber £ang jum 3rbiftbcn waltete oor; bie 'Jtctgung jum Sofenftegte über bab Swiggute. ©arttm mupte bab Volf, treu bent©uebfaben, aber abtrünnig bem ©eifte beb ©efeßeb üWoftb, oer*berben bureb bie Sofier, welche 3tom unb ©rtet^enlanb ju ©runbegerichtet haben. Sb fiel aub ber Sotmnfigfeit ber Werfer in bie