Druckschrift 
9 (1853)
Seite
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teer Söller unb ihr heiliges Stecht, mit noch mehr Stuf» unbSbränenfirömen erfauft werben: es fei! 3$ muf baS leiben,was Su hcilfant ftnbefi. Suitfel ftrtb bte SSege, unerforfchlichSeine Serfängntffe; aber fte leiten uns jum glänjenben 3iel.Wetne id eS, nun baS ©fenb ber Sage nttlbern gu helfen,fo weit meine .Kräfte reichen. SSarttm beflage ich ben Seraub»ten; habe ich nicht noch bon bem Weinigen etwas mitgutheilen,bap -er feine Stofe bebecle? SBarunt ergiefe ich wich in btefruchttofen Shränen beS Witleibs, wenn ich »onben gmngentbenhöre; fann ich ihnen nicht Seifteucrn famntetn unb jufenben?SEBann unb wo fann fich Wenfchenliebe reiner unb gröfer geigen,als int allgemeinen Unglücf?

©S ftnb bie Sage ber Stoth, fte folten uns läutern bon alter©elbffucft, bon altem ©igennu(3e. Sergriebe hot ttnS erfchtafftunb cntjweit; beS Krieges Selben fotl uns (lärlen unb wiebetbereinigen, baf 3eber ben USerth beS Slnbern, auch beS ©ertngftenunferer Stüber, lebenbiger erlernte. Ser grtebe betwetchltchfeunfere «Sitten, brachte Ueppigfeit, S3ollu|i, Uebermuth, ttnbliefuns in ben Schlamm (tunlichen aBopllebenS berftttfen. Ser Sriegmit eiferner gaufi greht ttnS aus btefer Serfunfenheit empor,lehrt uns bie üttchiigfett unferer trbtfcbeit @üter einfehen, unbbringt mit ber alten ©infatt bte alten Sugenben ber Sorweltjurücf, auf baf wir baS ®tücf ctncS fiinftigen gricbenS würbigergentefen mögen, auf baf ftch bie ©nfel an bem ©cptcffal ihrerSorfahren fpiegetn mögen. Ser heutige Sag unb fein Serpängnifüt nicht für uns; er gehört benen, bie lange nach uns leben!

3cf tttuf bas teiben. 21 ber bie rechte £anb beS £öch*flen fann SttleS änbern! (Sott änbert, wenn ber WenfchbeS beffern ScofcS werth geworben. Sott änbert, wenn bas 3telfeiner 3tathfchtüffe erreicht ifl. ©r beugt ben Stolg ber flöntge,er brieft bte Wacht ber (Sewaltigen, er bemüthtgt ben Uebermuth