- 114 -
[feinen mir burch ihn in herrlicher, befetigcnber IBerbinbung unbUebereinftimmung.
2Bir mcrben unb mtcbcrftnbcn, gtcichoiel mo, unb mie?©ott mattet bort, mie hier, unb fein ffiotten iff ja unferc ©e»tigfeit! — mir merbcn unb miebcrfinben, o ihr emig thcuern©eeten; cb ijt nicht SEraum, nicht teere SEäufchung, bafi mir ein*anber immer angehören.
Stucp ihr, über bereu niebere ©rabhüget fepen bab SWoobberSJergcffenhcit grünt, ihr feib pon mir noch nicht »ergeffen. SRochfeptägt mein £erj für euch, mie cb einft an euernt £erjcn fehlug;noch meint mein Sluge in ber ©rinncrung, mie mir bon etnanberfchieben. Sticht für emig ftnb mir getrennt. £>. biettefcht, infetigern ©efitben, gebentet ihr auch meiner noch, mie ich euer. 3cbtraure euch bertaffen unb bermaifet nach. Pr mich hat bie ©r»benmett feinen mähren SEroji. STOetne Sluhe, meine peube iftnur bet euch; meine ©ejmfucht eilt nur euch nach in ben befTcrnSBctten. Unb ihr, o SSerftärte, ihr tächett bielleicht mcincb©cpnterjeb, mie ©etige lächeln, bie eb miffeu, mie nahe bie©tunbe ber SBicberöeretnigung fchon ift. 3hr tächett, mie ber©atte, metcher nach langer SErennung bon ber ©dichten fich ihrunbefannt nahet, mie fee in Spräncn ber SBehmuth noch fchmimmt,unb feinen SSertujt beftagt.
Sich, mann, o mann merbc ich euch mieber umfangen? ffiannmerbcn bie ©eufjer fepmeigen müffen? SBann merbe ich cnblicpmieber innig, emig oerbunben mit euch, unfer ©afein unb ben©cpöpfer fo überfcpmcnglicher ©ctigfeit preifen? Stint; bie ©rin»nerung an bie SErattcr beb Scbenb auf biefer ©rbenmett mirb unbnoch theuer fein. £>ier fanben mir unb ja; hier gab unb ©otteinanber; hier fepmotjen unfere ©eeten jitfamntcn!
©ott, o ©ott, ©nt bift bie SiebeI — ©ott ich länger umbie SEobten meinen ? — ©ie gingen jit ©ir — ich werbe fte mie»