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9 (1853)
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Sag legrt, was bieg bie groge SBeltgefcgicgtc, was bieg ber Sin-blicf ber wetten Segöpfung legrt: ©ott läßt nichts ltnooll*enbet bott bem, was er gefe^affen! ©»beginnt ntcßts,«nt cS wicber abäitbrecgcn. ©r ifi ewig, ewig aueg, was er jitntSafein gebracht.

©iner ber feßönften, ber berugtgcnbgen ©ritnbe für bie Un*fierbtießfett itnfercr Seele ift ber, bag bie ©ottgeit in uns einStreben naeg Sugcnb unb naeg bamit in Serbinbung fießenbemStBoßlfein gelegt ßat; bag aber btcS 3ieX auf ©rben feiten, oftnie errctigt wirb; bag ber Sugenbgafte oft ber Unglücflieggc tfl;bag cnß in ber ©wigfeit bicS hoppelte Streben naeg SEugenbunb Scltgfett gegillt werben fönne, wenn niegt SlUeS gteniebenäWecflod fein, unb bie Sugenb felbß für einen nichtigen grrtgumgehalten werben folte.

Seber ©runb für bie Ueberjeugung »on ber Hnfterblicpfeitmeines ©eiges i|J jugteieß auch ein ©runb für ben ©tauben anbaS SBiebcrfinbcn »erwanbter Seelen in ber ©wigfeit. Sich, wieoict taufenb Sitterfeiten butbet gtenieben bie Siebe ebter Tie n*fegen um ben ©cliebtcn, ber greunb um ben greunb, berSatcr,bie SDiuttcr um bas Äinb unb alle biefe Sgränen, biefe Sor*gen, biefe Aufopferungen blieben unbetognt? Ser Sob raubt-ignen bas ©betfle, baS Sgeucrge igrcS ScbettS tgre Scgntcr*gen blieben unoergotten, wären nun »ergeffen »on ber ©crech*tigfeit ber atltiebenben ©ottgeit?

9Iein, nein, unfer £crj empört fteg wiber biefen ©ebanfen;unfere Scrnunft »erbamntt ign; baS götttiege 2Bort aus gefuSKunbe wiberfpriegt igm.

Verlag ntitg nie, o füget, göttlicher ©laube: icg werbe geStile wtebergnben, bie meine Seele liebte,- bort, wo feine Sgrä*nen megr fliegen. gn biefem ©tauben erheitert geg bie ginger*nig beS Sebenö;'@ott unb Schöpfung, Sehen unb ©wigfeit er*IX. " 4 5