fteht, iß unnüß. 3$ bin! woju ein SeweiP bafür? ©aP binicp mir ohnehin bewußt, unb eben barunt fann cd nicßt bcwtefett'werben, ©enn erfi babureß, baß tcß bin, iß cd möglich, baßScmctfe für mich überhaupt in ber SQScIt fein fönnen. ® o11 iß!woju Sewcifc bafür? Wein ffiemußtfein fprießt cP, unb SD?tUto=nen ©egengrünbe unb 3'bcifcf rotten bicP fSemußtfein fo wenigauP, alP ße bie Jiatur mcincP ©eißcP ober baP ©afein berSQSelt auProtten tonnen. Unfterblicpfeit beP ©etßco iß!woju iBemeife bafür? ©ieP iß ja fein ©ebanfe, ben man lernt;cP iß feine Wcinung, wo bie SGBabrpcit einer ©egenmeinungebenfaftP bemeiPbar märe; eP iß fein ©Iaube, wo eP auf bloßenguten SEEitten anfäme, ißn ju haben, ober ju änbern — nein,eP iß ein Sluöfprucß beP Snnern nuferer geißigen ßfatur, cP ißnothwenbige ©aeße beP SewußtfeinP. ©0 mag allcrbingp fein,baß bei »iefen Wcnfcßcn baP Scmußtfcin nte ftar geworben,©p mag fein, baß Wcnfcßcn gelebt haben, bie Weber wußten,baß ©ott fei, noeß baß ße unßerbficß wären, ungeachtet cP inihrem Sewußtfein fag. Stber cP gibt auch Wifiionen Wcnfcßcn,bie nicht wißen, baß ße gefunb ßnb, unb boeß tragen ße babGefühl ber ©efunbßett in ßcß unb in aßen ©fiebern. Wan ißbarunt nicht franf, baß man in gefunben Sagen am wcnigßcnan ©efunbhcii benft. ©ott unb flnßerbficßfcit fehlen baritmnicht, weif maneße Wcnfcßcn fieß ißr ©efbßbewnßtfein noeß nicßtjur ©praeße gebracht haben. ©rß wer franf am Serbe tß, fühltben SBerth ber ©efunbhett, unb ©eefenfranfe grübeln am mebßett über bie Wögficßfctt unb SScfcßaßcnheit etneP fünftigen 3u*ftanbep. ©tatt aber mit bem einfachen unb unjcrßörbarcn 55e;mußtfetn jufricbcn ju fein, biefer wahrhaften unb unmittelbaren©ottePoßenbarung im Wenfcßengeiße, fueßen ße jur Scurtßci^Iung beßett, waP nur ber ©eiß über aUeP ©innfieße erßabenfein möge, ben Waßßab in ftnnlidten ©ingen. ©a wollen ßeIX. 3*
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9 (1853)
Seite
81
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