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9 (1853)
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tbuut ben Stfenfcbcn niebergcfcbtagen unb trübftmüg mache: burcbSobeobetracbtung ergebt es feine meifen Sefcnncr übet jeben©tbrnetj, über jebe gurd;t, unb mact;t uns fäf>tg, ohne Siücfftcbtauf bie nahe ober entfernte tcfjte ©tunbe bcö SebenS, bie man»nfgfattigen greuben beffefben mit baucrt;aftcr Stube ju genießen.SSSenn btes bie 3teItgion 3efu in ber St'üat »ermag: maritm fottenmir fte tabein? SBarunt motten mir ©ebanfen mciben, metebefifb bod; unmittfürtlcb aufbrängen? ©0 t>at 3cbcr fcfmn bertorenin feinem Sebcnötauf: mie mitt er cb bereiten, ftcb baran ju er»tnnertt? ©0 ifi baS Seben fetbfl, eS tfi unfer^erj, mctcbeS undan bie febnicrjticbcn SScrtufie mahnt; aber bie Stefigion iflS,metebe uns burcb ihre erhabenen Stnficbtcn beS göttlichen 2lttSunb bcö göttlichen 2ßtrfenS tröftet, unb mit unfernt tSertufie»erföbnt.

2Ben säblfi bu »ott bett tbeuern ©einigen fct;on unter benSBottenbeien? Sictleicbt einen tßatcr, ber bein irbtfdjcr ©ebufj»enget gemefen? eine Splitter, bie bicb über SltteS boebgettebt bat?SSiettcicbt einen Sruber, ber noch unter taufenb grünen Hoffnun-gen an beincr ©eite manbette? tBictteicbt eine ©cbmefier, biebeine anberc ©eete mar? 35ater, tKutter, ibr betrübten, »iet-leicht ein ßittb, bie füfscfle 93tütt;e unb ©rmartung eures SebenS?Ober einen ebetn ©atten, eine treue, fromme, ticbcnbe ©attin?2Ben jäbtfi bu oon ben tbeuern ©einigen febon unter ben 33ott-enbeten? SBic? ifi bir bas Slnbenfen beS ©etiebten nicht mct;rtbeuer, baß bicb ber ©ebanfe beS StobeS febreeft, menn er btib ineinfamen ©tunben bcfcbtcicbt? Sein Her^ bot bei bem fernerenSSertufl geblutet, bie SBunbe iji noch nicht geheilt. 2tch, gibtSBunben, bie nie im Seben mieber »entarten. ©S ifi ein irriger©ebanfe, baff bie 3cit enbtieb jebe beite. Slbcr maö fte nichtbeiten fann, beffen ©cbmerj roeij» boeb bie Stettgion 3efn burcbben heiligen fSatfaut ju mitbern, metchen fte barauf träufelt.