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9 (1853)
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liegen? ©tnb benn Sille bie jugegen, welche mir wäfrenb bebSebenb balb bttrch SBorte, balb burch SBerle beteibigt haben?@ibt ihnen benn itnfer SGBiUe ©enugthuung für bte »crbruf»olten©tunbcit unb Sage, welche wir ihnen burch unfer jänfifcheb unblieblofeb Sßefen gemalt haben ? ©ittb wir benn auch ficher, baffte unb unfere llngerecbtigletten alle »ergeben haben? SSSarumfparf} bu auf, wab bu an jebern Sage beineb gcbenb ju tfmn»erpfichtet warf}, unb mache)} erf} greunbfcfaft, wenn beine geinb»fcpaft deinem mehr gefährlich fein fann? fKeinj} bu, bein blofer,in ber Stngfi beb |>erjenb bir abgenötfngter SBunfch fei hinläng*lieh, bte ©eufjer ber Seleibigten jurttiijuhalten, baf fte nichtjum Fimmel feigen jum SSergelter, beine Slnfläger ju werben?

2Btr hören »on Slnbern, baf fte »ot ihrem ©terben, wennfte mit betn le$ten ^Bitten über bte Verkeilung ihres VermögenbSlnorbnungen trafen, bie Sinnen bebachten; mtlbe Stiftungenober anbere öffentliche, gemeinnü^tge Slnftalten wohltätig be=gabten; jumeitcn eigene Verfügungen trafen, um bab, wab fteauf ungerechte SBeife befafen, an ben wahren Etgcnthümer jurücf»jubrtngen. Eb if} billig! 9)?an foll nicht mit bem Sewuf ffein eineb Vetbrechettb attb ber SBclt fcheibett, bab man noch aufeinige SÜBetfe »erbeffertt !ann. Eb if} löblich! Sfian foll mit bem,wab htnterlaffen wirb, auch bte Ventehrung beb allgemeinenSBohlb bebenlcn. Sticht unfere Slittböerwanbten, nicht unfereüirtber allein ftnb unfere Verwanbten unb jtinber alle Ätttber©otteb, alle Srlöfete 3efu ftnb eb. Snjwtfchen mag boch wohlbie grettbe fehr traurig fein, wenn wtr cnblich bab weggeben,wab unb ohnehin ber Sob »erbietet länger ju haben, ffiarum,bu karger, ©eijtgfparenber, gibf} bu nicht auch, ba bu tebefi,unb beförberfi @tüc! unb ffreube? SDa würbe eb bir etn Ver*bienf} fein, wab eb in ber lebten beiner ©tunben nicht mehr tft.Sie arme VSittwe im Ebangetiuro, fo wenig fte auch Vermögen