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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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Vorstellung durch Worte. Er ist allenthalben wie allenthalben,immer wie immer, und wohnet an einem Orte nicht mehr, alsam andern."

Einst machte ein Mnhamedaner dem weisen Nahak Vorwürfe,daß er diesen am Boden liegen sah, die Füße gegen das HausGottes gekehrt. Nahak crwiederte ruhig:Wende Dich »mher,und zeige mir eine Stätte, wo Gottes Haus nicht ist."

Er behauptete, das Leiden der Welt sei die selbstverschuldeteWirkung ihres wahnsinnige» Kampfes gegen das Göttliche undalle ewige Ordnungen des höchsten Wesens. Lasterhaftigkeit undUnterdrückungsgeist habe sich auf Erden erzeugt und verbreitet.Die Entstellungen der »inhamedaiiische» und heidnischen Religion,die Ausgeburten menschlicher Verderbtheit, hätten das Reich derThorheit und Laster in der Welt vollendet.Darum," sprach erzu seinen Anhängern,ist der Gottesdienst, weder der Hindus »ochMoslemen, dem höchsten Wesen wohlgefällig. ES ist darin Knecht-schaft, nicht Freiheit; nicht Reinheit, sondern Verderblich der mensch-lichen Natur. Der verblichene Scharlachstrich, den das Wasser ver-unreinigte, erhält nie seine Farbe wieder."

Drei Hauptlehren waren das Wesentliche bei ihm, auf welchessich alles Andere, was er sagte, immer wieder bezog. AndächtigeVerehrung des höchsten aller Wesen, des Einzigen; Liebe derMenschen, ohne Unterschied der Vaterlande und Kaste», denn diemenschliche» Geister wären einander alle gleich vor dem Urgeist;reiner Sinn von innen und äußere Reinlichkeit, deswillen er häufigeAbwaschungen empsähl, aber gegen fromme Selbstqualen und Ent-sagungen der Lebensfreuden sprach.

Man muß gestehen, sowohl die erhabene und einfache Sttten-lehre, als die Vorstellnngsart von göttlichen Dingen dieses hindiU-sche» Weisen, »lüssen selbst die Bewunderung und Ehrfurcht dereuropäischen Denker errege». Man sollte beinahe glauben, Nahak

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