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Welttheilen unvergessenen Andenkens. Wohl selten waren zweiMänner in ihrem Aenßern so ganz das Gcgentheil von dem, wasman sich, verführt durch den Nnf ihrer Thaten, von ihnen ver-stellte.
Wer denkt sich unter dem Lord Schatzmeister und Kanzler derSchatzkammer, unter dem Manne, der so lange im Unterhaus«!und Obcrhanse des Parlaments durch seine Beredsamkeit nebeneinem For und Pitt groß wirkte, der so lange die erste Stellein der Neichsverwaltung bekleidete, nicht einen gewandten, feinen,verschlossenen, das Wort wägenden, umsichtige», regsamen, viel-geschäftigen, unermüdlichen Mann? — Oder wer sich nicht unterAdmiral Rodney, dem Sieger beim Eap St. Vincent (16. Ja-nuar 1780) und bei Guadeloupe (12. April 1782), wo er denGrafen Grassc, den sonst immer glücklichen französischen Admi-ral, selbst gefangen nahm, und zuerst jenes kühne Manönvre,. derDurchbrechung der Linie, anwandte, welches »ns noch durch Nel-sons Sieg bei Abukir in frischem Andenken ist: wer denkt sichunter diesem Secmanne nicht einen abgehärteten, rauhen, schlichten,geistvollen Oberbefehlshaber, ohne Furcht, ohne Tadel, wie derBayard zu Lande war?
Gerade das Gegentheil waren beide.
Lord North, zwar nur von mittlerer Große, war ein schwer-fälliger, beinahe plumper, beleibter Herr; gleichmüthig aus Phlegma;immer guten Humors, den nichts aus dem Takt brachte; in seinenGebchrden, in seiner ganzen Haltung ohne Würde; im Redenschwer und ohne Anmnth der Aussprache; linkisch in seinem Thun;dabei, als er nur hoch in den Vierzigen war, schläfrig, daß eroft in Gesellschaften einnickte. Selbst in Geschäften zeigte er sichlangsam, gern aufschiebend, fahrlässig und vergeßlich. Das hätteman um so weniger von ihm erwarten sollen, da ihn Viele fürein Kind der Liebe hielten, und Kinder der Liebe sonst eben nicht