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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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nachher fand sich ein anderes Mädchen unter dem Namen Her-mine ein. Siehe da, es waren die Töchter'der Frau vonGenlis, welche sie unter diesen poetischen Namen in England hatteausthun und erziehen lassen. Beide Kinder, früh der Mutter ent-zogen, hatten bis dahin immer geglaubt, was ihnen gesagt war,sie seien Waisen. Sie wurden anständig vermählt; sie waren, sagtman, sehr gut erzogen. Aber konnten diese Frauenzimmer jemalsLiebe zu ihrer bizarren Mutter haben? -

Die Beinamen.

Die Schmeichelei der Kleinen ist, der Eitelkeit der Großen zugefallen, immer sehr freigebig mit glänzenden Beinamen gewesen.Pompejus, den Cäsars Schwert pachher ziemlich klein machte,nahm gar keinen Anstand, sich selbst Pompejus den Großenzu nennen, und in allen Briefen und Befehlen seiwen Namen sozu schreiben.

Ludwig XV. hatte den Beinamen des Vielgeliebten, ob-wohl er sein Volk noch elender gemacht hatte, als der närrischeKarl vi., König von Frankreich, welcher schon vor ihm ebendie-sen Beinamen gehabt hatte.

Da er 1774 starb, machte man daher in Paris folgendeskaustische Epitaphium auf ihn:

<li-Att I.auis ls quinriems.

Du uoiu üs vien-aims Is üsuxiews,visu nous prsssrvs du troisisws l

Schon dem Tode nahe, während schon in allen Kirchen fürihn gebetet ward, ließ der elende, königliche Wollüstling noch seineBeischläferin Dn Vary kommen, und sich mit ihr einschließen.Natürlich machte das Volk darüber unfreundliche Glossen. Aber