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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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Er ist dort in meinem Saal, und seine Division liegt zwei Stun-den von hier."

Diesen Mann erwartete man so gelassen bei Ulm und Jena!

Thronentsagungen.

Die Geschichte stellt uns mehr als einen Fürsten dar, der denThron verließ, um sein Leben im Privatstande zu schließen;aber,"sagt Robertson, der Geschichtschreiber Karls V.,es warenentweder schwache Männer, die ebenso schnell den übereilten Ent-schluß bereuten als vollzogen, oder erlauchte Unglückssöhne, die,ihres Scepters durch einen Nebenbuhler beraubt, nur ungern indie Stille des Privatlebens znrücksanken. Diokletian vielleichtwar der einzige Monarch, der, würdig der Herrschaft, als wahrerWeiser vom Throne niederstieg und in langer Reihe von Jahrenaus seiner freiwillige» Zurückgezogenheit dem Glanze und der Ho-heit, die er verlassen, keinen Blick, keinen Seufzer nachsandte."

Da Marimian ihm die Negierung wieder anbot, erwiederteder kaiserliche Eremit:Der Thron wiegt das Glück häuslicherZufriedenheit nicht ans; ich habe mehr Freuden, seit ich meinenGarten anbaue, als da ich noch den Erdkreis regierte."

Christin«, die Königin von Schweden, war zwar auch An-fangs so schöner Ideen voll, als sie ihre Krone niederlegte; aberdem philosophisch-männlichen Muthe hinkte die unphilosophisch-weibliche Reue wider Vermuthcn schnell nach. Sie war des Re-gierens im eigentlichen Sinne satt. Es war ihr, sagte sie, immerzu MuthF, als sähe sie den Teufel, wenn ihre Sekretäre herein-traten, um ihr Depeschen zur Unterschrift vorzulegen.O,wie unbeschreiblich wohl wird mir doch sein, wenn ich einmal derglänzenden Plage los sein, wenn ich ganz den heiligen Musen ge-