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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
Entstehung
Seite
216
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hierher zu gehören. Dies Geschrei soll den Muth erhöhen, undzugleich den Feind schrecken. Es wäre der Mühe Werth, das Ge-schrei verschiedener Nationen zu vergleichen.

Wenn die französischen Bataillone mit gefälltem Bahonettim Sturmmarsch anlaufen, brüllen sie ihr »sn avant! on avant!«Einer muntert den Andern ans, vorwärts zu springen.

Die Schweizer bei ihren Angriffen, und wär's auch nur voneinem Landsturm, haben ein ähnliches Schlachtgebrüll. Sie stür-zen vor, und rufen:Nach! nach! nach!" Das heißt: Ziehtnach, bleibe Keiner zurück! Es ist Ermunterung zum allge-meinen Angriff.

Die alten Römer, wenn sie den Feind chargirten, riefen:»kein! kerli« Das kertre bedeutete hauen, stechen, stoßen,schlagen zugleich. Es war also unserHau zu!"

Historische Wahrheit.

Nach dem Frieden von Campo Formio machte man eineBerechnung, um die Thaten der französischen Armeen inZahlen zu reduziren. Es haben, hieß cs, die Franzosen vom8. Sept. 1793 bis zum 19. Febr. 1797 über ihre Feinde 261 Siegedavon getragen, worunter 31 große Feldschlachten gezählt wurden.Darin waren getödtet 152,600 Mann, und 197,784 Kriegsge-fangene gemacht, 1338 Festungen oder wichtige Städte erobert,519 starke Lager oder Verschanzungen eingenommen. Die Sachekönnte sogar als richtig angenommen werden; was aber wäre da-bei für die Historie gewonnen?

Ich hatte einen Bekannten; er war der beste Mann von derWelt, mochte keinen Finger bluten, kein Kind weinen sehen; aber