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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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Sie mich lieben; sind Sie es nicht, werden Sie mich Haffen. Inbeiden Fällen finde ich meinen Trost."

Als der Dauphin Philippsburg erobert hatte, schrieb ihm derHerzog folgende Zeile», eines alten Römers würdig:GnädigsterHerr, ich sage Ihnen über die Einnahme von Philippsburg nichtsVerbindliches. Sie hatten eine gute Armee, eine vortrefflicheArtillerie und Vauban dazu. Noch weniger mag ich Ihnenüber die dabei gegebenen Proben Ihres Muthcs, Ihrer Uner-schrockenheit sagen: diese Tugenden sind Erbstücke Ihres Hauses.Aber ich freue mich, Sie so liberal, cdclmüthig und menschlich zuwissen, freue mich, daß Sie fremdes Verdienst geltender machen,als das Ihrige. Darüber muß ich Ihnen mein Kompliment sagen."

Der gute Montanster! Er ist jetzt seit hundert und dreißigJahren todt; aber das Andenken seiner Redlichkeit wird noch hun-dert und dreißig andere Jahre leben.

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Sala-Heddin, Sultan von Aegypten und Syrien, der Wie-diwerobercr des von den Kreuzfahrern genommenen Jerusalems,war der größte Fürst des Orients im zwölften Jahrhundert, undist noch jetzt der Gegenstand unserer Bewunderung. Tapfer, glück-lich, unwiderstehlich an der Spitze seiner Heere, dennoch beschei-den, mäßig, gerecht, human. Hundert schöne Züge sind von demEdelmuth seines Herzens aufbewahrt. Und bis zum letzten Nthcm-zug blieb sich der große Mann gleich; keiner, wie dieser philoso-phische Fürst, hat von der menschlichen Größe und dem Wertheder Dinge so gesunde Begriffe gehabt unter allen Beherrschernder Moslemin,.

Als er, des Todes gewärtig, auf seinem Sterbebette dalag,