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Sie mich lieben; sind Sie es nicht, werden Sie mich Haffen. Inbeiden Fällen finde ich meinen Trost."
Als der Dauphin Philippsburg erobert hatte, schrieb ihm derHerzog folgende Zeile», eines alten Römers würdig: „GnädigsterHerr, ich sage Ihnen über die Einnahme von Philippsburg nichtsVerbindliches. Sie hatten eine gute Armee, eine vortrefflicheArtillerie und — Vauban dazu. Noch weniger mag ich Ihnenüber die dabei gegebenen Proben Ihres Muthcs, Ihrer Uner-schrockenheit sagen: diese Tugenden sind Erbstücke Ihres Hauses.Aber ich freue mich, Sie so liberal, cdclmüthig und menschlich zuwissen, — freue mich, daß Sie fremdes Verdienst geltender machen,als das Ihrige. Darüber muß ich Ihnen mein Kompliment sagen."
Der gute Montanster! Er ist jetzt seit hundert und dreißigJahren todt; aber das Andenken seiner Redlichkeit wird noch hun-dert und dreißig andere Jahre leben.
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Sala-Heddin, Sultan von Aegypten und Syrien, der Wie-diwerobercr des von den Kreuzfahrern genommenen Jerusalems,war der größte Fürst des Orients im zwölften Jahrhundert, undist noch jetzt der Gegenstand unserer Bewunderung. Tapfer, glück-lich, unwiderstehlich an der Spitze seiner Heere, dennoch beschei-den, mäßig, gerecht, human. Hundert schöne Züge sind von demEdelmuth seines Herzens aufbewahrt. Und bis zum letzten Nthcm-zug blieb sich der große Mann gleich; keiner, wie dieser philoso-phische Fürst, hat von der menschlichen Größe und dem Wertheder Dinge so gesunde Begriffe gehabt unter allen Beherrschernder Moslemin,.
Als er, des Todes gewärtig, auf seinem Sterbebette dalag,