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sie nachher groß wurde». Kein besserer Fürsten-Erzieher, als derErnst des Schicksals!
Moses, der erste Gründer des israelitische» Reichs, mußteals Flüchtling in die Wüsten ziehen, wo er nomadisch mit andernHirtensamilicn umhcrschwärmte vierzig Jahre lang. — Muham-med, Stifter einer neuen Religion, verlebte seine Jugend inDürftigkeit und bei Karawanenzügen, bis ihn die reiche WittweKadidschah heiraihete. — Alerander der Große ging schonals Jüngling von zwanzig Jahren in den Krieg und endete dieKriege nur mit seinem Leben. — Cyrus wurde auf Befehl seinesGroßvaters Astyages in die Wildnisse ansgcseht, von Hirten ge-rettet, und nur heimlich in dürftigen Verhältnissen erzogen. —Po.mpejuS der Große lebte schon als Knabe in den Gefahrender Kriege, und im dreiundzwanzigstcn Jahre übernahm er schonselbst KriegSbcfehl. — Julius Cäsar war vom Shlla zur Hin-richtung bestimmt, und begnadigt; fiel den Seeräubern in dieHände, mußte sich ranzionircn, und fing damit an, ans eigeneKosten Seeräubern Krieg zu machen. — Konstantin der Großeseufzte unter heimtückischen Verfolgungen des Galerius, flüchtetezu seinem Vater, und blieb von dieser Zeit an in Kriegen ver-wickelt. — Thcodosius der Große wurde, wie sein Vater,vom Valens mißhandelt; der Vater endlich sogar enthauptet. Theo-dosins flüchtete in die Einsamkeit nach Spanien, bis ihn Gratia»an seine» Hof nahm. — Die Jugcndgeschichte Karls des Großenist nicht bekannt; die freundlichste mag sie wohl nicht gewesen sein,wenn man an die Barbarei damaliger Zeiten und an die wildenSzenen denkt, die in der Geschichte seines Hofes und spätern Le-bens erschienen sind. — Peter der Große lebte während seinerMinderjährigkeit in den unangenehmsten und gefährlichsten Verhält-nissen; sein Leben schwebte in de» Faktionen der Cnvansky undGalliczin oft in Gefahr. Seine eigene Schwester Sophie war