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den Süden; die Erfahrungen der französischen Feldzüge haben esbewiesen.
Daher ist Feststellung des künftigen Verhältnisses der Schweizeiner der wichtigsten Gegenstände im Entwurf zum dauerhaftenWeltfrieden. Versäumung wird mit Reue gebüßt werden.
Dieses Land ist seit Ende des Jahres 1813 Raub innerlicherEntzweiungen, Staatsumwälzungen und Gährungen aller Art ge-wesen. Man hat in Deutschland nur unzusammenhäugende Be-griffe vom Wesen dieser Unruhen. Man kann nicht über die künftigebeste politische Stellung der Schweiz, noch über ihr fcstzusetzendesVerhältniß gegen Deutschland und Frankreich urthcilen, ohne einegenaue Ansicht von den gegenwärtigen inner» politischen Verhält-nissen der Schweizerkantone unter sich zu haben. An die innernmüssen sich die äußern knüpfen, wenn sie dauerhaft sein sollen.
Ich will daher ein treues Bild von diesen innern Verhältnissenzu entwerfen suchen.
Schon lange vor der französischen StaatSumwälzung bemerkteman in der Schweiz, wie dies in allen Freistaaten zu sein Pflegt,von denen die Geschichte weiß, verborgenen Kampf der Demo-kratie mit der Aristokratie. Diese forderte Unterthancnschaft undjene größere Volksrcchte. Im Kampfe der bevorrechteten Herrschergegen die Freiheiten der Beherrschten hatten die Letzter» nmnerk-lich immer mehr Feld verloren, weil auf der Seite von JenenGewalt, Hcrkommyl und bessere Einsichten standen.
Im Laufe des achtzehnten Jahrhunderts wuchs aber mit Wohl-stand auch Einsicht des Volks. Dieses sprach mehrmals seine alten,längst geschmälerten Freiheiten an. Die gebildetsten Männer derSchweiz, oder ihre Mehrzahl, standen zur Volkspartei. So ent-stand falsches Verhältniß zwischen der Kulturstufe und Verfassung