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der dunkeln Ewigkeit entriegeln können, würde vielleicht den Gei-stern der Unglücklichen noch dorthin gefolgt sein.
Selbst die damalige Negierung der Republik, weit entfernt überder Leidenschaften stürmischen Drang erhaben zn sein, ließ sich vonihnen zn würdelosen Entschlüssen hinfluten. Ihre Wohlthätigkeit,ihr Mitleiden war nicht allen Unglücklichen, sondern ausschließcndden Patrioten geweiht; nur deren Verlust wollte sie entschä-dige», nur deren Waisen erziehen. Ja, als sie vernahm, daßSchauenburg in dem ihm nun unterworfenen Bezirk von Schwyzeine erzwungene Steuer von 60,000 Franken erhob, trug sie, stattsolcher Willkür zn wehren, oder vom Feldherrn die Bestimmungeiner Brandschatzung zn erfragen, ihm und seinem Heere den Ge-winn davon als belohnendes Geschenk an. War bei desVaterlandes bedrängten Umständen dieses verschwenderische Aner-bieten einer dürftige» Regierung unrühmlich an sich: so ward durchSchauenburgs edle Antwort die Schmach davon noch fühlbarer.„Mein und meines Heeres innigstes Verlangen ist," schrieb er,„daß jene eingctriebenen Summen nicht anders, als zur Tröstungder unglückseligen Werkzeuge des Fanatismus und des Aufstandesverwandt werden/'
Von einem schrecklichen Rausche genesen, sahen die EinwohnerNidwaldens auf ihren kläglichen Zustand, und empfingen sie dieherbeiströmenden Wohlthaten. Mehrere Dörfer, wie StanS-staad, Kersiten und Buochs, waren »icdergebrannt, anderenur zum Theil, wie der Hauptflecken Stans, alle aber geplündertund verwüstet. Zwischen den Trümmern ihrer ehemaligen Woh-nungen, ihres ehemaligen Glückes suchten sich die zerstreuten Glie-der der Familien wieder auf. Manche waren geflüchtet, mancheunter den Todten; dunkel waren noch lange die Schicksale der Ver-mißten. Das Kind schrie umsonst nach der Mutter, die Muttervergebens nach dem Kinde; die Braut ohne Trost um den Geliebten.