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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
Entstehung
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255
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des Vergangenen binnen drei Tagen an den Negierungsstatthaltervon Luzern die vornehmsten Anstifter jener Vorfälle ausliefcrn.Die Namen derselben waren: Altpannerherr Weber, AlohSFrischherz, Altrichter Fäßler, Faßbind, der Pfarrer zu See-wen, Zcberg, Pfarrer zu Lowcrz, Karl Richlin von Schwyz,Jenser, Bizener und Leimer, alle drei von Morschach, undBalthasar Holdener selbst, welcher als Mitabgeordneter zwarErlaubniß empfing, gleich den Andern wieder zurückzukehren nachSchwyz, doch sodann sich dem Statthalter Luzerns, als Gefan-gener, überliefern sollte.

Hart waren die Bedingungen. Doch Schauenburg ergriff dieFeder, und schrieb mit eigener Hand unter des Direktoriums Be-fehl :Wenn Schwyz nicht in bestimmter Frist vollkommen obigerVerordnung Folge geleistet hat, wird der Oberfeldherr, von derKapitulation entbunden, mit dem Heere in die rebellischen Geländeeinziehen, die Strafbaren mit Strenge zu züchtigen."

Die Abgeordneten kamen mit dieser Verkündung heim. Furcht-sam vor der Drohung des fränkischen Befehlshabers, begaben sichdie verlangten Häupter des Aufstandes, auch Balthasar Hol-dener in die Gefangenschaft gen Luzern; nur Aloys Frischherzentzog sich dem Befehle und flüchtete auf Feldkirch zu den Aus-gewanderten, um mit ihnen Entwürfe und Schicksale zu theilen.

Die Priester von Nidwalden, da sie sich der Gefahr alleinbloßgestellt sahen, verloren den hohen Muth, welcher sie bisherbeseelt hatte. Das Volk begehrte mit Ungestüm Abhaltung einerLandsgemeinde.

Diese ward ansgekündet. Zahlreich wallten die Hirten dahinznsammen. Es war der zwanzigste August.

Zwar hatten die Geistlichen unter sich beschlossen, den gesetz-losen Zustand und ihre Herrschaft zu verlängern, doch keine Ge-waltsschritte des Volkes zu gestatte». Ohne Bundesgenossen in