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sechsunddreißig Stunden — oder bis den 1. März des Nachts umzehn Uhr.
Gleich nach ertheiltcr Vollmacht an den Obergeneral vonErlach, hatte indeß die Regierung eine Kommission niedergesctzt,die, im Fall des Kriegsausbruchs und unglücklichen Erfolgs, mitden Franken kapituliren solle, damit die Stadt nichtim Sturme übergehe. Bei diesem Anlässe sagte der stark-müthige Schultheiß Steiger: „Ihr wißt alle, daß seit dem An-fänge der französischen Revolution ich den Charakter, die Grund-sätze und Thaten der Neusranken verabscheut habe; ich begehreweder Gnade noch Ungnade von ihnen. Ich begehre von solcherKapitulation gänzlich ausgeschlossen zu sein, und daß dies meinBegehren dem Rathsbuche eingezeichnct werde."
Sobald inzwischen der Obcrgeneral Erlach in seinem Haupt-gelagcr Aarberg angekommen war, berief er (den 27. Hornung)die Kommandanten der drei Berner Divisionen, nebst ihren Ad-jutanten zu sich. — Die Division vom rechten Flügel befehligtenGeneral Altermat und Oberst von Büren, doch unabhängigvon einander; der erstere die Solothurner, bei welchen auch einigeBerner Bataillone standen, der letztere die Berner, so in den Ge-genden von Wangen, Aarwangen und Aarburg waren. Grafen-ried führte die Division der Mitte; und Wattenwyl die deslinken Flügels, so bei Güminnen stand und sich bis Freiburg er-streckte. Diese drei Divisionen konnten höchstens 20,000 Mann starksein. Als nun die Befehlshaber, ausgenommen General Nlter-mat und Oberst von Büren, versammelt waren, theilte ihnenErlach seinen Angriffsplan mit, nach welchem den 2. März desMorgens um 4 Uhr die Franken in allen ihren Stellungen sowohlgegen das Waadtland, als gegen das Bisthum Basel angegriffenwerden sollten. Der Angriff der Divisionen vom rechte» Flügelund des Zentrums war nach dem nämlichen Plane geordnet, welcher