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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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jenes Kantons zeigte zugleich denen der Waldstättc an: daß IhreHilfstruppen keineswegs bestimmt wären, für mittelbare oder un-mittelbare Beibehaltung irgend einer aristokratischen Regiments-form einen bewaffneten fremden Angriff abzutreiben; wohl aberwäre sie, wie ihr ganzes Volk, entschlossen, für die Integritätdes gemeinsamen Vaterlandes, für Freiheit und Unabhängigkeitalle Kräfte ^ufznbieten, und dafür weder Gut noch Blut zu scho-nen. Sie hätte daher ihrem Obersten Befehl eriheilt, so langemit seinem Ncgimente zu Langenthal und den übrigen Stand-punkten zu verbleiben, bis man oernommen habe, unter welche»Bedingungen die Schweiz den Frieden mit der fränkischeirRepublikbeibehaltcn könne.

Luzern drückte in eben diesem Schreiben seine Gessnnungen gegenden Kanton Schwyz sehr zweifellos aus:es sei überzeugt, daßdas gesammtc schweizerische Volk nur dann für die Vertheidigungder bedrohten Stände mit wahrer Einmüthigkeit gegen das Aus-land stehen würde, wenn demselben in allen aristokratischen Stän-den durch unverzügliche Errichtung der Volksregierung unzweideutigdargethan wäre, daß dasselbe nicht mehr weder für verhülltenoch unverhüllte Aristokratie, sondern für Freiheit, Vater-land, Sicherheit der Person und des Eigenthums streite."

Beim Heil des Vaterlandes", fuhr Luzern zu den Schwyzernfort,beschwören wir euch, eine der »nserigen ähnliche Erklärungan jene Stände zu thu», wo es nöthig sein möchte, damit end-lich das bewirkt werden könne, was die Noth fordert, und wo-durch aller scheinbare Vorwand zu fremden Angriffen wegfalle.Denn so. lange dies nicht geschieht, bleiben Volk und Regierungin Gesinnungen und Interesse getrennt, und das Vaterland würdevon innerer Zwietracht und äußerm Kriege unfehlbar zerrüttetwerden."