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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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daß er diese entfernt und einsam gelegene Gegend gewählthabe, um den Streit mit ihr wieder aufzunehmcn, den beideschon so häufig über die Huldigungen Sir Frederiks geführthatten; sie glaubte, er überlege, in welcher Weise er ihr dieNothwendigkeit, jene» Herrn als Bewerber um ihre Hand an-znnehmen, am eindringlichsten vorstellen könne. Allein ihreFurcht schien einige Zeit lang unbegründet. Die einzigen Sätze,die ihr Vater von Zeit zu Zeit an sie richtete, betrafen dieSchönheiten der romantischen Landschaft, welche beide dnrch-wandeltcn, und welche bei jedem Schritte ihr Aussehen änderte.Obgleich diese Bemerkungen ans einem Herzen zu kommenschienen, welches von finsteren und wichtigeren Sorgen gefülltschien, bemühte sich Isabelle, so frei und zwanglos darauf zuantworten, wie es ihr bei den unwillkürlichen Besorgnissenmöglich war, die ans ihre Einbildungskraft eindrangen."

Nachdem sie unter gegenseitigem Zwange ein flüchtigesGespräch geführt hatten, gelangten sie endlich in die Mitteeines kleinen Waldes, der ans großen Eichen, hin und wiederaus Birken, Bergeschcn, Haselsträuchcn, Stechpalmen und auseiner Mannigfaltigkeit von Unterholz bestand. Die Zweigeder größeren Bäume begegneten sich einander und bildetengleichsam ein enges Dach, während das Unterholz jeden Zwischen-raum zwischen den Stämmen auf dem Boden ansfüllte. DerOrt, worauf sie standen, war zwar etwas offener, jedoch voneinem natürlichen Bogengänge großer Bäume überragt undan den Seiten durch einen dichten und lebendigen Wuchs vonUnterholz und Gesträuch verdunkelt.

Hier, Isabelle," sagte Herr Vere, als er das oft so begon-nene und abgebrochene Gespräch wieder anfnahm,hier möchteich einen Altar der Freundschaft errichten."