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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
120
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Raub werde ihm kein Glück bringen, wenn das Mädchen ihrenVerwandten nicht znrückgcgeben würde. Nach einiger Ver-handlung schien der Anführer der Schaar sich zu beruhigen.Grace wurde hinter ihren neuen Wächter auf's Pferd gesetzt;derselbe ritt stillschweigend und mit großer Eile den am wenig-sten besuchten Weg nach Hengh-foot, und ehe der Abend däm-merte, hieß Jener das ermüdete und erschreckte Mädchen inder Entfernung von ungefähr einer Viertelmeile von der Woh-nung ihrer Verwandten abstcigen. Mannigfach und aufrichtigwaren die Glückwünsche, die von allen Seiten ertheilt wurden.Als diese erste Aufregung sich gelegt hatte, begannen wenigerangenehme Betrachtungen sich aufzndrängen.

Das ist eine elende Wohnung für euch Alle," sagte Hobbic,indem er sich umsah,ich kann mich sehr wohl bei meinemKlepper niederlegen, wie cs manche Nacht auf den Bergen derFall mar, aber ich kann nicht begreifen, wie ihr untcrzubrin-gcn seid. Was noch schlimmer ist, ich kann es nicht ändern;und was noch schlimmer als Alles ist, Morgen kann kommenund Uebermorgen, ohne daß ihr besser daran seid."

Es war eine feige grausame That," sagte eine der Schwstern,eine arme Familie ans solche Weise bis auf die Wände aus-zuplündern."

Und uns weder Kalb noch Vieh," sagte der jüngere Bru-der, der jetzt eintrat,weder Schaf noch Lamm, noch irgendEtwas zu lassen, das Gras oder Körner frißt."

Wenn sie noch einen Zank mit uns hätten," sagte Harry,der zweite Bruder,so waren wir doch bereit, ihn ansznfech-ten, und noch dazu, daß wir Alle von Hause und Alle ans denBergen waren, bei Gott, wären wir zn Hause gewesen, sasollte Will-Gräme's Magen seinen Morgentrunk erhalten haben;er wird ihm aber doch geboten, Hobbie, nicht wahr?"