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ich Unrecht, sage es mir, ich möchte nicht einen unschul-digen Nachbar durch Gemalt verletzen! keine Antwort —es muß der rothc Räuber sein — ich glaubte nicht, daßer sich an mich und so viele Verwandte, wie ich habe,gewagt hätte — ich glaube, er hat einen bessern Hinterhalt,wie seine Freunde ans Cnmberland — lebt wohl, Elshie, vie-len Dank — Ich kann mich jetzt nicht mit dem Silber be-fassen, denn ich muß meine Verwandte am Sammelplatz auf-snchen — so, wenn Ihr das Fenster nicht öffnen wollt, könntIhr es wieder hereinnehmen, wenn ich weg bin — Noch im-mer keine Antwort? — Er ist taub, oder toll, oder beides,aber ich habe keine Zeit mehr mit ihm zu schwatzen."
Hobbie Elliot ritt ans den Sammelplatz, den er seinenVerwandten genannt hatte. Vier oder fünf Reiter waren dortschon angelangt; sie standen zusammen in eifriger Berathung,während ihre Pferde unter den Pappeln weideten, deren Laubüber einen breiten und stillen Teich hing; eine zahlreichereSchaar kam von Süden. Es war Earnscliff mit seinem Ge-folge, welcher der Spur des geraubten Vieh's bis zur eng-lischen Grenze gefolgt mar, aber dort auf die Kunde hin Haltgemacht hatte, daß beträchtliche Streitkräfte unter einigenjakobitischcn Edelleuten des Distriktes zusammen gezogen undNachrichten von Aufständen in verschiedenen Theilen Schott-lands angelangt waren. Dieß benahm dem ausgeführten Ueber-fall den Anschein der Privatfeindschaft, oder der Raubsucht;Earnscliff mar jetzt geneigt, denselben als Zeichen des Bür-gerkrieges zu betrachten. Der junge Edelmann begrüßte Hvb-bie mit dem aufrichtigsten Gefühl und setzte ihn von diesenNachrichten in Kenntniß.
„Alsdann will ich mich nicht vom Platze rühren," sagteElliot, „wenn der alte Ellicslaw nicht bei der ganzen Schurkerei