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Earnseliff stutzte, der Klausner schien nicht seine Ueberraschungzn bemerken, und fuhr fort, „die Trompete wird ertönen, derjnnge Bluthund wird Blut lecken, und ich werde lachen nndsagen, deshalb habe ich dich gerettet." Er schwieg nnd fuhrfort: „solcher Art sind meine Heilungen, sie bezwecken dieFortpflanzung der Masse von Elend, nnd ich spiele sogar indieser Wüste meine Rolle in der allgemeinen Tragödie. LägetIhr anch auf Eurem Krankenbette, so könnte ich Euch ansMitleid einen Becher Gift senden."
„Ich bin Euch sehr verbunden, Elshie, nnd werde es ge-wiß nickt unterlassen, bei einer so angenehmen Hoffnung Eu-res Beistandes Euch um Rath zn fragen."
„Schmeichelt Euch jedoch nicht zn sehr," erwiderte derEinsiedler, „mit der Hoffnung, daß ich jedenfalls der Schwächedes Mitleids weichen werde; warum sollte ick eine» thörich-ten Menschen wie Ihr, der zn Erdnldung der Erbärmlichkei-ten des Lebens so sehr wie Ihr geeignet ist, von dem Elendeerretten, welches seine eigene Träumerei nnd die Erbärmlich-keit der Welt ihm bereiten? Weshalb sollte ich die Rolledes mitleidigen Indiers übernehmen, und das Gehirn des Ge-fangenen mit dem Schlachtbeil einschlagen? Weshalb sollteich die dreitägige Verzweigung meines verwandten Stammesim Augenblick verderben, wenn die Fackel entzündet, die Zan-gen glühend sind, wenn der Kessel kocht, wenn die Messer ge-schärft bereit liege» — wenn alle diese Vorkehrungen zumZerreißen, znm Sengen, znm Sieden, zum Zerschneiden desSchlachtvpfers getroffen wurden?"
„Ihr bietet mir ein furchtbares Bild vom Leben, Elshie,allein ich werde nicht dadurch erschreckt," erwiderte Earnscliff.„Wir sind zwar hieher gesandt, um zu tragen und zu leiden,aber anch um zn handeln und zn genießen. Jeder Tag hat