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die Einwohner, deren friedliche Beschäftigungen durch die Bür-gerkriege des vorhergehenden Jahrhunderts unterbrochen wur-den, hatten sich kaum an eine regelmäßige Thätigkeit gewöhnt;die Schafzucht war noch nicht in beträchtlicher Ausdehnungeingeführt; die Hügel und Thäler wurden hauptsächlich nurzu Haltung von Rindviehheerden benutzt. Der Pächter säetcnur bei seinem Hanse so viel Hafer und Gerste wie er zumMehl für seine Familie brauchte; die ganze ungeschickte undunvollkommene Bewirthschaftnngsweise stellte ihm und seinemBedienten viel Zeit zur Verfügung. Die jungen Leute ver-brachten dieselbe gewöhnlich im Jagen und Fischen; der aben-thenerliche Geist, welcher früher zu Raubzügen und feindlichenEinfällen in denselben Distrikten anfreizte, ließ sich noch indem Eifer entdecken, womit jene jungen Leute der Jagd sichHingaben.
Zur Zeit, als unsere Erzählung beginnt, erwarteten diekühneren Jünglinge eher mit Hoffnung wie mit Furcht eineGelegenheit, um mit den kriegerischen Thatcn ihrer Väter zuwetteifern, deren Erzählung ihr hauptsächlichstes Vergnügenzu Hanse.bildete. Die Annahme der sogenannten Sicherheits-akte von Seiten des schottischen Parlamentes hatte in EnglandBeunruhigungen hervvrgerufen, da jene Akte auf eine Tren-nung der beiden brittifchen Königreiche nach dem Tode derdamals regierenden Königin Anna hinzuweisen schien. Godolphin,welcher damals an der Spitze der englischen Regierung stand,sah voraus, daß die wahrscheinliche Gefahr eines Bürgerkrie-ges sich nur dadurch vermeiden ließ, daß eine Vereinigungbeider Königreiche zu einem einzigen Staatskörper durchge-führt würde. Man mag aus der Geschichte dieser Periode sichmit den Umständen bekannt machen, unter denen die Verhand-lungen stattfanden, während einige Zeit dieselben nicht die
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