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Lyle, indem sie kaum wußte, was sie sagte, „oder ist es einesonderbare Täuschung?"
„Mädchen, erwiderte Ranald, „hättest du länger bei unsverweilt, so wurdest du es besser erlernt haben, die Töne derWahrheit zu erkennen. Diesem sächsischen Lord und demRitter von Ardcnvohr werde ich solche Beweise geben vondem, was ich gesagt habe, daß der Unglaube überzeugt wird.Mittlerweile gehe — ich liebte deine Kindheit, ich hasse nichtdeine Jugend — kein Auge haßt die Rose in ihrer Blüthe,obgleich sie auf einem Dorne wächst; wegen deiner alleinbedaure ich Etwas, ein bald kommendes Ereigniß. Wer sichaber an seinem Feinde rächen will, darf sich nicht darum be-kümmern, daß auch der Schuldlose in den Untergang fortge-rissen wird."
„Er gibt Euch einen guten Rath, Annot," sagte LordMenteith; „entfernt Euch in Gottes Namen! Wenn ander ganzen Sache etwas Wahres ist, so muß Eure Unter-redung mit Sir Dnncan wegen eurer Beiden mehr vorbe-reitet werden."
„Ich will mich nicht von meinem Vater trennen, wenn ichihn gefunden habe," sagte Annot; ich will mich unter sofurchtbaren Umständen nicht von ihm trennen."
„Und einen Vater sollt Ihr stets an mir finden," murmelteSir Dnncan."
Wohlan denn," sagte Menteith, ich will Mac Eagh in dasanstoßende Zimmer bringen lassen und sein Zeugnis; selbst auf-nehmen, Sir Dngald Dalgetty wird mir seine Begleitung undseinen Beistand gewähren."
Mit Vergnügen, Mylord," erwiderte Sir Dngald; „ichwill Euer Beichtiger oder Beistand sein — das Eine oderdas Andere. Niemand kann sich so gut dazu eignen, da ich