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Wärst du, wie ich i>» niedren ThalDe« Lebens, würd' ich glücklich sein,
Mit dir zu flieh'», wohin die WahlDein Schiff gelenkt, ob Stürme dräu'».Doch herb hat un« das LooS geschieden,Da« dir verbeut sich mir zu einen;
Dein sei Genuß, mir sei bcschiedcnFür dich zu leben und zu weinen.
Der Kummer, de» mein Herz empfindet,Wird mir die Hoffnung selbst entgehn,Sei niemals durch ei» Wort verkündet,Noch wird ihn Selbstsucht eingestchn.Nicht werd' ich auf des Leben« Bahnen,Ob leidend auch, in Trauer schreiten,Kann ich bei meinen Thränen ahne»,Daß jemals sie dir Leid bereiten.
Allan's heftige Erklärung Hütte den von ihr entworfenenromantischen Plan vereitelt, nach welchem sie im Geheimenihre Zärtlichkeit nähren wollte, ohne irgend eine Erwiderungzu suche». Sie hatte Allan schon lange gefürchtet, so weit esihr die Dankbarkeit und das Bewußtsein gestattete, daß er einso stolzes und heftiges Temperament in ihrer Gegenwart zü-gele ; jetzt aber betrachtete sie ihn allein mit einem Schrecken,wozu sie durch die Kenntnis! seines Charakters und seiner frü-heren Geschichte nur zu sehr berechtigt war. Wie edelmüthigauch sonst sei» Charakter sein mochte, so war es sehr wohlbekannt, daß er niemals den Antrieb seiner Leidenschaftenhemmte; er wandelte im Hanse seiner Väter und Verwandtenwie ein gezähmter Löwe umher, dem Niemand zu widerspre-chen wagte, damit man die natürliche Heftigkeit seiner Triebenicht errege. So viele Jahre waren vergangen, seit er Wider-spruch erfuhr, oder seit man sich in einen Wortwechsel mit