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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Streit Dalgetty's mit dem Seher werde sich nachher leichtausgleichen lassen.

Allan empfahl mir beim Scheiden dem Marquis die Sorg-falt nm Sir Duncan Campbell, welchen Montrose sogleich aneinen sicheren Ort zu bringen befahl. Dieselbe Vorsichtsmaß-regeln traf er in Bezug ans Mac Eagh, überwies jedoch denLetzteren einer Abtheilung Irländer mit dem Befehl, für ihnzu sorgen, und keinen Hochländer von irgend einem Stammezu ihm zu lassen.

Der Marquis bestieg alsdann ein Saumroß, welcheseiner seiner Gefährten hielt, und ritt fort, um das Schau-spiel des Sieges zu genießen, welcher entscheidender war,als seine lebhaftesten Hoffnungen es geahnet hatten. Argyle'stapferes Heer von 3000 Manu hatte die Hälfte in der Schlachtoder auf der Flucht verloren. Die Flüchtlinge waren ans den-jenigen Theil der Ebene getrieben, wo der Fluß einen Winkelmit dem See bildet, so daß für den Rückzug oder für dieRettung keine Oeffnung frei war. Mehrere Hundert wurdenin den See gejagt und ertranken. Von den Ueberlebendenrettete sich eine Hälfte, indem sie den Fluß durchschwamm,oder indem sie beim Beginn der Niederlage das linke Ufer desSees entlang geflohen war. Die Uebrigen warfen sich in dasalte Schloß Jnverlochic; da sie aber ohne Vorräthe und ohneHoffnung aus Entsatz waren, mußten sie sich auf die Bedin-gung hin ergeben, daß man sie friedlich nach Hanse kehrenließe. Waffen, Munition, Fahnen und Gepäck wurden demSieger zur Bente.

Dies; mar das größte Unglück, welches jemals den Stammvon Diarmid befiel, wie die Campbells in den Hochlandengenannt wurden; im Allgemeinen nämlich wurde bemerkt,daß stc ebenso glücklich in Unternehmungen mären, als sie