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tiefes Schweigen, allein von dem Rauschen einer kleinen Quelleunterbrochen, die zum Thcil vom Felsen stürzte, znm Theileinen stilleren Durchgang in das Thal an der vorragendenOberfläche desselben fand. Dann wieder vernahm man Men-schenstimmcn von einem unten halblaut geführten Gespräche;es schien, als ob die Verfolger den engen Gebirgspfad nichtentdeckt hätten, oder daß sie nach dessen Entdeckung wegen derGefahr der Ersteigung, wegen des unvollkommenen Lichtesund der Ungewißheit, ob derselbe vertheidigt werde, ernstlicheBedenken empfänden, den Angriff zu versuchen. Zuletzt er-blickte man eine schattenhafte Gestalt, die ans dem dunklenAbgrund der Finsterniß sich erhob und, in das blaffe Mond-licht anftanchend, vorsichtig und langsam dem Felsenpfad hinan-zusteigen begann. Ihr Umriß ließ sich so bestimmt erkennen,daß Kapitän Dalgetty nicht allein die Person eines Hochlän-ders, sondern auch eine lange Flinte in seiner Hand und denFederbusch an seiner Mühe erblickte. „Tausend Teufel! wennich meinem Ende vielleicht so nahe noch fluchen darf," riefder Kapitän leise ans, „da die Leute dort Flinten gegen unsereBogenschützen in's Gefecht führen."
Gerade als der Verfolgende ein vorragendes Felsstück aufdem halben Wege der Ansteigung erreicht und, stillstehend, denLeuten im Thale ein Zeichen gegeben hatte, ihm zu folgen,pfiff ein Pfeil von dem Bogen eines Schützen unter den Söh-nen des Nebels und durchdrang ihn mit so tödtlicher Ver-wundung, daß er ohne eine einzige Anstrengung, sich zu retten,das Gleichgewicht verlor und von der Klippe, worauf er stand,Kopf über in die Finsternis; des Thales stürzte. Auf dasKrachen der Zweige, auf die er stürzte, und aus den schwerenSchall seines Falles von dort auf den Boden, folgte ein Schreides Schreckens und der Bestürzung, der unter seinen Begleitern