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lands herbeiziehen, damit dieselben ihre Blicke an der Erhaben-heit des Hochlandes weiden und ihre Gaumen mit hochländi-scher Kost kasteien.
Zuletzt gelangten sie an den südlichen Rand des edlenSees, woran Jnverary liegt. Ein Horn, in welches der An-führer der Hochländer stieß, so daß die Felsen und der Walddavon widerhallten, diente einer wohlbemannten Galeere znmZeichen, welche ans einer kleinen Bucht, wo sie verborgen lag,hervorkam und die Gesellschaft, mit Einschluß des Gustavns,an Bord nahm. Dieser scharfsinnige Vierfüßler, ei» erfahre-ner Reisender, sowohl zu Wasser als zu Lande, ging in dasBoot und wieder heraus mit der Verständigkeit eines Christen.
Auf dem Loch Fine eingeschifft, hätte der Kapitän Dalgett»eine der großartigsten Natnrsccnen betrachten können. 'Erhätte die wetteifernden Ströme Aray und Shiray, welche demSee Tribut bezahlen, beschauen können, wie sie aus den dunk-len Wäldern hervorkomme». Er konnte an dem sanften Ab-hang, welcher vom Ufer aufsteigt, das edle gothische Schloßmit seinen mannigfachen Umrissen, Mauerzinnen, Thürmen,äußern und iunern Höfen bewundern, welche in Bezug auf dasMalerische einen gewaltigeren Eindruck gewährten, als dasjetzige massive und gleichförmige Wohnhaus. Er konnte seineBlicke an Len dunklen Wäldern weiden, welche auf mancheMeile hin die starke und fürstliche Wohnung umringten; seinAuge konnte auf dem malerischen Berggipfel von Dlmiquoichverweilen, welcher sich schroff aus dem See erhebt und seinekahle Stirn unter die Wolken emporstreckt, während ein ein-sam stehender Wartthurm, wie ein Adlernest auf seinem Gipfel,dem Anblick dadurch Würde ertheilte, daß er das Gefühl dermöglichen Gefahr erweckte. Alles dieß und jede andere Bei-gabe der edlen Scene hätte Kapitän Dalgetty beobachten