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zweite Treppe bestiegen hatten, befanden sic sich wiederum aufeiner Plattform und einem Gange, auf welchem feindlicheBesucher dem Fener von Musketen und Geschützen ansgesehtgewesen mären, wenn dieselben sich weiter hätten wagen wol-len. Eine dritte Treppe, wie die beiden andern in den Felsengehauen aber unbedeckt, führte sie endlich zur Batterie amFuße des Thurms. Auch diese letzte Treppe mar eng und steil;abgesehen von dem Feuer, welches von oben darauf gerichtetwerden konnte, hätten ein oder zwei entschlossene Leute mitPiken und Schlachtäxten den Paß gegen Hunderte halten kön-nen; die Treppe nämlich gestattete nur Zweien neben einanderzu gehen, und war durch kein Gitter oder Geländer vor demschroffen und tiefen Abgrund geschützt, an dessen Fuße sichjetzt die Flnth mit dem Schalle des Donners brach; somithätte eine Person von schwachen Nerven und einem demSchwindel ausgesetzten Gehirne bei den argwöhnischen Vor-kehrungen zur Sicherung dieser alten celtische» Festung schwer-lich den Eingang in das Schloß bewerkstelligen können, wäreauch sogar kein Widerstand dargebvten.
Kapitän Dalgetty, ein zu alter Soldat, um solche Schreckenzu fühlen, war nicht so bald in dem Hof angelangt, als erGott zum Zeugen nahm, daß die Vertheidignngswerke vonSir Dnncans Schloß ihn an die berühmte Festung Spandauin der Mark Brandenburg mehr als an irgend einen anderen Platzerinnerten, dessen Vertheidigung während seiner Reisen seinemSchicksal anheimgefallen wäre. Nichtsdestoweniger tadelte erbeträchtlich die Aufstellung der Geschütze in der erwähntenBatterie, indem er bemerkte, er habe immer beobachtet, woKanonen wie Seemöven ans der Spitze eines Felsens aufge-stellt seien, daß sie durch ihren Lärm mehr stutzen machten,als durch wirklichen Schaden erschreckten.