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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Gibt man mir also zu verstehen," fragte Sir Duncan,das; diese Vorbereitungen nur gegen meinen Namen ge-richtet sind, oder sott das Geschlecht der Diarmid mit derganzen Masse der friedlichen und ruhigen Bewohner Schott-lands zugleich leiden?"

Ich möchte," sagte ein Häuptling, der mit wildem Blickeplötzlich von seinem Sitze auffuhr,eine Frage an den Rittervon Ardenvohr richten, ehe er in seinem verwegenen Kate-chismus fortfährt: hat er mehr wie Ein Leben in dießSchloß gebracht, daß er sich so unter uns eindrängt, um unszu beleidigen?"

Ihr Herren," sagte Montrose,ick bitte euch, halteteure Hitze znriick; ein Bote, welcher zum Zweck der Gesandt-schaft zu uns kommt, besitzt ein Recht auf Freiheit der Redeund auf ein sicheres Geleit. Und da Sir Duncan Campbelluns so drängt, so ist mir nichts daran gelegen, ihn hier zubenachrichtigen, damit,er sich darnach richten kann, daß ersich in einer Versammlung der loyalen Unterthanen des Kö-nigs befindet. Dieselbe ist von mir im Namen und mit derVollmacht Seiner Majestät znsammenberufen worden, dennSeiner Majestät königliches Patent hat mir die Gewalt dazuerthcilt."

Wir haben also, wie ich vermuthe, einen Bürgerkrieg inaller Form," erwiderte Sir Duncan Campbell,ich bin zulange Soldat gewesen, um dessen Annäherung mit Angst zuerwarten; ich hätte jedoch im Interesse der Ehre von LordMontrose gewunsckt, daß er bei dieser Angelegenkeit wenigerseinem eigenen Ehrgeiz gefolgt wäre und den Frieden des Lan-des mehr in Betracht genommen hätte."

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