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man vom Fenster aus erblickte); „mein Auge suchte Euch, aberEuer Leichnam war nicht dort; — mein Auge suchte Euchunter einem Zuge widerstandsloser und entwaffneter Gefange-ner innerhalb der Ringmauern einer alten und rauhen Festung;Blitz auf Blitz, Zugfeuer auf Zugfeuer — die Kugeln fielenunter die Gefangenen und sie sanken wie trockene Blätter imHerbste, aber Ihr war't nicht unter deren Reihe»; — Schaffotewurden bereitet — Blöcke wurden hergerichtet und Sagemehlgestreut — der Priester stand bereit mit dem Buch, der Scharf-richter mit der Axt — aber auch dort fand Euch nicht meinAuge."
„Also der Galgen ist mir bestimmt," sagte Lord Menteith;„ich wünschte freilich, sic hätten mir den Strick erspart, wärees nur wegen der Würde der Paine."
Er sprach dieß verächtlich, jedoch nicht ohne eine Art Neu-gier und den Wunsch, eine Antwort zu erhalten, denn dasVerlangen, in die Zukunft zn schauen, übt häufig einigenEinfluß sogar auf die Seelen derer, welche allen Glauben andie Möglichkeit solcher Vorhersagnngen ableugnen.
„Euer Rang, Mylord, wird keine Unehre in Eurer Personoder durch Eure Todesart erleiden. Dreimal habe ich gesehen,wie ein Hochländer seinen Dolch in Euren Busen stieß —dieß wird Euer Schicksal sein."
„Ich wünsche, daß Ihr mir ihn beschreibt," sagte LordMenteith, „dann werde ich ihm die Mühe ersparen, EureProphezeiung zu erfüllen, wenn sein Mantel für Degen oderPistolenkugeln durchdringlich ist."
„Euer Erwarten wird Euch wenig helfen, auch kann ichEuch nicht die Kunde geben, die Ihr wünschet, denn dasAntlitz der Erscheinung war jedesmal von mir abgewandt."
„So sei es," sagte Lord Menteith, „und mag die Sache