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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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Aber," sagte Lord Menteith,kein verständiger Befehls-haber gestattet Unterhändlern oder Neutralen länger im Lagerzn bleiben, als klug ist; deßhalb müssen mir Eure Absichtengenau kennen, in Folge deren Ihr entweder ein sicheres Ge-leit, um im Frieden zu scheiden, erhalten sollt, oder willkom-men seid, um bei uns zn bleiben."

Wahrlich," sagte der Kapitän,wenn das der Fall ist, sowill ich nicht versuchen, die Kapitulation durch verstelltes Par-lamentiren zu verlängern (ein Verfahren, welches Sir JamesRamsey bei der Belagerung von Hanau im Jahre des Herrn1636 vortrefflich verstand), sondern ich will Euch offen geste-hen, daß mir nichts daran gelegen ist, so bald wie möglichEuch den Fahneneid zu leisten, wenn mir Euer Sold eben sosehr gefällt, wie Euer Proviant und Eure Gesellschaft."

Unser Sold," sagte Lord Menteith,kann gegenwärtignur gering sein, denn er wird aus den allgemeinen Fonds be-zahlt, die von den Wenigen unter uns znsammengebracht wur-den, welchen einige Geldmittel zn Gebote stehen. Ich kanndem Kapitän Dalgetty als Major und Adjutant nicht mehrwie einen halben Thaler täglich versprechen."

Der Teufel hole alle Halben und Viertel!" sagte der Ka-pitän;ginge es nach meinem Wunsche, so würde ich zurHalbirung jenes Thalers ebensowenig einwilligen, als dasWeib im Urtheile Salomo's zur Zerschneidung ihres leiblichenKindes."

Das Gleichniß paßt nicht ganz, Kapitän Dalgetty,dennich glaube, Ihr würdet eher zur Theilnng des Thalers ein-willigen, als denselben gänzlich Euren Mitbewerbern über-lassen. Als Rückstand kann ich Euch jedoch die andre Hälftedes Thalers am Ende des Feldzugs versprechen."

Ja ja, diese Rückstände," sagte Kapitän Dalgetty,die