„Die erstere Eigenschaft," sagte er, „habe ich nur erwor-ben, als ich einen Freitisch im Mareschal-College zu Aberdeenhatte; wenn man nicht die Kinnbacken so schnell wie ein paarCastagnettm bewegte, so bekam man nichts von dem, was aufden Kosttisch gesetzt wurde. Was die Masse meiner Nahrungbetrifft," fuhr der Kapitän fort, „so muß diese ehrenwertheGesellschaft erfahren, daß ein jeder Commandant einer Festungdie Pflicht hat, bei allen sich darbietenden Gelegenheiten soviel Kriegs- und Mundvorräthc in Sicherheit zu bringen, alsdie Magazine möglicherweise fassen können, weil er nichtweiß, ob er eine Blokade oder eine Belagerung aushaltenmuß. Nach diesem Grundsatz, ihr Herren, übt ein Cavalierein weises Verfahren, wenn er sich wenigstens auf drei Tagemit Lebensmitteln versieht, sobald er guten Proviant in Ueber-fluß vorfindet, denn er kann nicht wissen, wann er eine andereMahlzeit zur Verfügung hat."
Der Gutsherr sprach seine Zufriedenheit über diesen Grund-satz aus und empfahl dem Veteranen eine Tasse Branntweinund eine Flasche Rothwein zu den nahrhaften Mundvorräthenhinzuzufügen, die er schon in Sicherheit gebracht hatte; auchging der Kapitän auf den Vorschlag bereitwillig ein.
Als die Speisen entfernt waren, und die Diener sich zu-rückgezogen hatten, mit Ausnahme eines Pagen oder Knappe»des Gutsherrn, welcher in der Halle blieb, um Alles, wasman brauchte, hereinzubringen, oder zu bestellen, oder mitandern Worten, um den Zwecken einer Klingel unserer Zeitenzu entsprechen, kam das Gespräch auf Politik und den Zustanddes Landes. Lord Menteith erkundigte sich besonders ängstlichund eifrig nach der Zahl der Clans, von welchen man er-wartete, daß sie sich der beabsichtigten Musterung der Roya-listen anschließen würden.