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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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de» wird. Zweitens werde ich berücksichtigen, wie übrigensschon aus dem Ersteren geschlossen werden muß, welche Parteidenselben am dankbarsten vergelten wird. Um offenherzig mitEuch zu reden, Mylord, neigt sich meine Meinung am mei-sten ans Seiten des Parlamentes."

Wollet Ihr mir gütigst Eure Gründe sagen?" sagte LordMenteith;vielleicht ist es mir möglich, sie mit andern zuwiderlegen, welche bei Euch mehr Bedeutung haben werden."

Herr, ich werde der Vernunft zugänglich sein," sagte Ka-pitän Dalgetty,vorausgesetzt, durch Eure Gründe werde meineEhre und mein Interesse wahrgenvmmen. Wohlan denn, My-lord, man erwartet hier, daß eine Armee von Hochländern sichfür den König versammelt, oder daß sie sich auf diesen Hügelnversammeln wird. Nun, Herr, kennt Ihr ja die Natur unse-rer Hochländer. Ich will nicht läugnen, daß sie ein Volkvv» kräftigem Körper und tapferem Herzen sind und auch Muthgenug in ihrer tapfer» Kampfesweise habe») aber dieß ist vonden Gebräuchen und der Disciplin des Krieges ebenso ent-fernt, wie einstens die der alten Scythen, oder jetzt die deramerikanischen Indier. Sie haben nicht einmal eine deutschePfeife oder eine Trommel, um einen Marsch, einen Allarm,einen Sturm, einen Rückzug, eine Reveille oder Zapfenstreichoder einen andern Kriegsgebrauch zu schlagen, und ihre ver-dammten kreischenden Dndelsäcke, welche sie blasen zu könnenvorgeben, sind für die Ohren eines Caballero unverständlich,welcher an civilisirte Kriegführung gewohnt ist. Wollte ichdie Disciplinirung eines solchen Pöbels ohne Hosen unterneh-men , so wäre es mir unmöglich, mich verständlich zu machen;würde ich aber auch verstanden, so bedenkt, Mylord, welcheAussicht auf Gehorsam ich unter einer Bande von halbwildenMenschen haben würde, welche gewohnt sind, ihrem Gutsherrn