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fein, (ich alljuöiel »ergeben, atljuöiet öon feinem Snnerften offen»bart, ftch bem Slnbern attjufehr ^ingeliefert ju haben. SOTatt flehtfeine geheimfien Angelegenheiten, Urteile, Anftchten, »ielteichtbaS ©elingen itnb SWijtlingen mancher Unternehmung, »ielletchtfeine ©jwe, fein ganjeS ©lüd in ber@ewalt berjenigen gjerfon,welche oon alten Sterblichen unter ber ©onne bie allerunwerthefleunb gefährtishfie ju fein fcheinf. 3ßie mag ba fo leidjt Serföh*nung jtaitjtnben? SSte fannman ba fo leicht baS öerlorne 35er»trauennsieber finbcn? Sßahrtich, ein »etlorner Sruber iffhärter wieber ju gewinnen, als eine fefle ©tabt! —3e aufrichtiger unb je äärtlicher man liebte, je blutiger tfi bet©thmerj bes ftch ocrrathcn ober betrogen gtaubenben fierjenS.
@S muß guten unb gefühlöotten SMenfchen, es rnug wahrhaftchriftlichen ©emüthern beinahe noch mehr baran liegen, wie fieeinen Sritch ber greunbfehaft »erhiiten, alb wie ftc ihn»erbeffern. ©0 muß am meifiett bemjenigen baran liegen, berwirtlich noih bie SBonnc eines vertraulichen Umgangs mit einerihm ttjeuern ^erfon genieft, unb burch folgen greunbfchaftöbruchbm angenehmfien ©enuß feines SebenS einbüßen würbe, baß erbie Störung feiner gegenwärtigen ©lüctfeligteit verhüte.
SBoht benft geben bieS ift nicht fdjwer — allein bie Siebeiß leichtgläubig unb »ertrauenSooll, fonfi wäre fie nicht Siebe.Unjähiige erfuhren bieSUnglücf, weit fie cS nicht glaubten; weilfie ftch f ür weifet unb ftärfer hielten, als jre waren; weit fiewähnten, ftch unb ihren greunb ober ihre greunbüi auf baS 33eßeju fennen; weil fie ftch für altjufeft geliebt meinten, als baßjemals eine Trennung folcher fierjcn, eine eüitretenbe finite,ober gar ein imerbittertichcr §ap möglich wäre.
SJorftcht iß ju aUcn SDtngcn nüjse. Auch hier. 3cit, @e»fegenheiteit, ©rfaßrungen unb manche unborfjergefehene ©reigniffeänberten fchon manchen ©inn, unb gewöhnlich hat imter getrennt