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4 (1853)
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fein, (ich alljuöiel »ergeben, atljuöiet öon feinem Snnerften offen»bart, ftch bem Slnbern attjufehr ^ingeliefert ju haben. SOTatt flehtfeine geheimfien Angelegenheiten, Urteile, Anftchten, »ielteichtbaS ©elingen itnb SWijtlingen mancher Unternehmung, »ielletchtfeine ©jwe, fein ganjeS ©lüd in ber@ewalt berjenigen gjerfon,welche oon alten Sterblichen unter ber ©onne bie allerunwerthefleunb gefährtishfie ju fein fcheinf. 3ßie mag ba fo leidjt Serföh*nung jtaitjtnben? SSte fannman ba fo leicht baS öerlorne 35er»trauennsieber finbcn? Sßahrtich, ein »etlorner Sruber iffhärter wieber ju gewinnen, als eine fefle ©tabt!3e aufrichtiger unb je äärtlicher man liebte, je blutiger tfi bet©thmerj bes ftch ocrrathcn ober betrogen gtaubenben fierjenS.

@S muß guten unb gefühlöotten SMenfchen, es rnug wahrhaftchriftlichen ©emüthern beinahe noch mehr baran liegen, wie fieeinen Sritch ber greunbfehaft »erhiiten, alb wie ftc ihn»erbeffern. ©0 muß am meifiett bemjenigen baran liegen, berwirtlich noih bie SBonnc eines vertraulichen Umgangs mit einerihm ttjeuern ^erfon genieft, unb burch folgen greunbfchaftöbruchbm angenehmfien ©enuß feines SebenS einbüßen würbe, baß erbie Störung feiner gegenwärtigen ©lüctfeligteit verhüte.

SBoht benft geben bieS ift nicht fdjwer allein bie Siebe leichtgläubig unb »ertrauenSooll, fonfi wäre fie nicht Siebe.Unjähiige erfuhren bieSUnglücf, weit fie cS nicht glaubten; weilfie ftch f ür weifet unb ftärfer hielten, als jre waren; weit fiewähnten, ftch unb ihren greunb ober ihre greunbüi auf baS 33eßeju fennen; weil fie ftch für altjufeft geliebt meinten, als baßjemals eine Trennung folcher fierjcn, eine eüitretenbe finite,ober gar ein imerbittertichcr §ap möglich wäre.

SJorftcht ju aUcn SDtngcn nüjse. Auch hier. 3cit, @e»fegenheiteit, ©rfaßrungen unb manche unborfjergefehene ©reigniffeänberten fchon manchen ©inn, unb gewöhnlich hat imter getrennt