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'äJi'ichta ifl alltäglicher unter bett SD?ettfchcn, ata bte hohe Meinung,welche faft Seber bon ftch unb feinen Äräften, unb Anlagen tmt.E3 hölt ftch nicht leicht Einer für fo böfe ober fchwach, ata erin ber $^at ifi. SWan traut ftch gar ju gerne ju, wenn e«barauf anfommt, auch wohl baü ©ehwerfte botlbrtngcn ;u ton*nen. 3war aus Scfchetbcnbeit ober Klugheit fchweigt man; aber■int ©titlen toirb eä gebacht.
Saher mag eb fommen, baf? Siele, wenn fie bon einer frönenhanbtung crjählen hören, ihr jwar ben Scifatt nicht berfagen,ber ihr gebührt, aber hoch nicht biet Slufhebenö babon machen,itibem fie ju fühlen glauben: „SBäre ich in ber Sage gewefen,ich hätte wohl eben fo gehanbett, unb biettcicht noch beffer."Sie Sh«t, fo fchön fie getoefen fein mag, wirb fchneltcr ber»geffen, atöeine fchtcchte bon gleicher SDBichtigfeit» Senn ffttcmanbjwcifelt bei ftch, baß er fo fchänbtich nicht hätte fein tonnen.
^Beobachtet man aber bie Seute genauer, welche ein fo ftoljeö©elbflbertraueit hoben, wirb man nicht fetten getoahr toerben,bah fie im gemeinen Sebcn bei weitem nicht fo fireng fromm,fo geroiffenhaft finb, alb man bon ihnen erwarten foitte. ©ieertauben ftch felbfl bet geringen Slntäffen, wo rechtlich unb ebet;u benten gar feine grobe Slnftrcngung erforberte, mancherleiSlbwege. Unb hält man eö ihnen bor, fo antworten fie, obertröflen ftch fclbfl bannt: o bab finb ja nur steinigt eiten!Wan ftette unü nur bei wichtigem Singen auf bie*95 r ob e!
hier aber liegt ber große 3rrtf;um beö großen haufenö berfKcnfchcn, baß fie glauben, in alltäglichen Sorfätlcn feine Pflichtthitn, fei ju leicht, jtt nichtsfagenb; aber in außerorbentlidjen^Begebenheiten, ba cntwictete ftch bie wahre ©cetengröße unb£ugcnbftärfe; ba wäre ber SBerth beö Sienfchcn ju prüfen, nichtin geringfügigen Singen! — — Ser fjrrtfmm liegt bann,