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(fr weig, jene bleibt ü;m ewig, tiefe aber hängt üon beraubet»liefen 3ufällen ab. ©o ber ©ewiffenhafte ein Silb innererSollenbttng; fein SttnereS ift eine eigene, bon allen äußern ©ittgenunabhängige, nach einigen @efc£en georbnete unb regierte 2Mt;er ift gletchfant ein' ©oft in bem gleich feiner ©tnbßnbungcn,©ebanfen unb Späten, ber ba allein herrfcht mit feget Roheit.3n ber £>anblitngSart bcS ©ewtffenlofcn ijl leine Stetig!eit, fon*bem ein unaufhörliches Slbänbern. 3fn leiten nicht itnwantcl*bare ©rttnbfäße, fonbern bte täglich berfdnebenen Umgänbe. ©tfragt nicht nach Siecht unb Unrecht, fonbern: was ift mein ghtijcn?©ine Summe ©clbeö, bte ju gewinnen i(t, hat mehr SBerth fürihn, alb £rett unb ©tauben, ©r fcfrticgt heute bte järtlichgeffrennbfehaft, morgen fchämt er fich berfclbcn, weit er in anbereSerhältniffe gefommen ift. £eute fchwört er bei Slllem, wasihm unb Slnbern heilig ift; morgen lächelt er barüber, weil eteinen SSorthctt habet finbet, ben ©chwttr nicht ju halten. Sr liehtein, baf Slnbere bttveh feine Untreue ungliidltch werben; aber erift jitfneben, bap er erlangt hat, was er begehrte, unb lägt bteSlnbern. für ftch felbft forgen. ©o |tellt und ber ©cwiffctilofetaö Silb einer ewigen 3'tuetracht mit fiel; felbft bar; er hat feineglühe itt ftch, leinen blcibettbcn ©ebanlett: fonbern bte ©ebanfenunb Slbficften werben ihm erft »Ott bent ©ptel feiner äußernUmgebungen mitgetheilt. ©r ift itnsuberläffig für Sebermattn,ba er ftch nicht auf fiel) felbft »erlaffcn mag.

Seim erften Slttfchetn füllte man glauben, je gcwiffenlofer beriPlenßh fei, je freier fei er; aber er ift ber wahre ©Habe-. 9D?attfüllte glauben, ber ©ewiffenhafte, ben feine Ueberjettgung unbfein 2Borf hinbet, bcfchränfc ftch felbft in bem föglicpgen ©ut,welches bte SWenfchbett hat, in ber Freiheit, aber er tg inber Spat ber freiege unter allen ©{erblichen.

5Sct ig benn frei? ^Derjenige, ber Sliemanbcnt gehorcht, als