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bccft ju werben; immer einer Sarpe, cineö ©d;leierd bebarf,um Sünbern uid;t ffclhaft ju fein. Unb welche Sichtung für fid;felbfl fann ber Slenbe haben, ber ftch nidit untergeben barf,öffentlich ju erfebeinen, wie er ifi? SMebe 3ufrietenl;eit fannber Elcitbe mit (ich felbfl haben, welcher wegen feiner geheimgehaltenen Stiebcrträcbtigfeit fletd Por ber Unjufriebenhcit betübrigen SBclt, unb mit Stecht, jittern muh?
Siele halten cd für Klugheit, fid; in ihren Sieben itnt @e*fpräd;en liebebollcr, rcblid;er, frcunbltcber, großmütiger, tulb»fantcr ju flcllcn, ald ftc cd finb. Sillein biefe Klugheit führtenoch »on jeher ju Slbgrünbcn. griiher ober fpäicr entfällt aid;bem fd)faucflen Heuchler bie oerfebßnernbe Saroe, unb man »er«fpottet jule^t bie $unfl bedjenigen, beffen §erj man nicht fdfäjwnfann; man perabfd;eut bie freunbliche fDiiene, hinter welker©elbflfucßt ober 5tüdc lauern, unb frnbet bad Sächeln um fohäßlicher, wenn cd eine geheime Sodhett oerbergen folf.
Ed gibt feine Klugheit, welche burd) Erfahrung in allen Um*flänbcn bed Sehend bewährter gefunben worben, ald Ebrlicbfett,2Babrf;eit unb ©erabftnn. Stur beut Pertraut bie SBclt, bcti ficfennt; nur bent bietet man ein feerj an, ber felbfi fein £erjjeigen barf. Sifligcd Uutfd;feid'cn unb grcunblichthun ift feineÄfughcit, foubern nur ©cbetn betfelben. ©ent Serfddagenenfejst mau Serfchlagenhcit unb Sßiißtrauen entgegen. Et hat fein©piel Perlorcn, nod) che er cd angefangen.
Klugheit im Sieben heißt nid;t jeneflcinlichc Skrflcllungeäfunfi, burch welche man fid) beffer bargibt, ald man ifi; jenedunzulängliche gdlfdmitfet unmürbtger SWenfchcn; jener Sctrug berSBelt, womit man julcfjt fid; felbfl am fd;merjlid;flen betrügt. fUtig*heit im Sieben heißt ©dwnung in feinen Urteilen beweifen, woSchonung feinen Sladfthcil fliftet; SBorftc^t beweifen, wo burd)unüberlegte @efd)Wä|igfcit Unheil erwächfl; mit' 3ü>ecfmäßtgfeit