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4 (1853)
Seite
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einmal getbiß, baß ttnfer ?>ang jum tßerbruß, Sabeln, 3ürnenunb 3anfen nur eine SBtrlung ttnferer Sränflicbfeit fei: fo ifi e«bemSBilfeit beö ©eifteö leicht, gibar nicht eine fettere, fröfjtic^e,äufriebene ©timtnung berbeijurufen, aber boeb alle ttnlieblicben3lu«brücfe einer mürrifeben Saune ju bereuten, ©ein eigener,ebler ©tolj fagt e« ihm: ibitlji bu ©Habe ober £>err beineö ge=brecbltcben, empfinbticben Körper« fein? ©ein eigene« ©cffibltvarnt ihn, im Ungtücf über Sille« bebutfamer ju fein, unb berärgerlichen ©timmung nicht fo btel 9taum unb ©tauben-ju geben.

SBeit febmiertger ifi e« attegeit, einen franfen ©eiji ju beiten,at« einen {räntlicben Seih. 3ener bebätt, wenn er nur ernftticbtoill, unter allen Umftänbcn eine getoiffe §>errfcbaft über biefen.@r fotl fte haben. Slber ber franfe, feblerbafte ©eifi, melierftcb felber beiten foU, ifi oft fo elenb, baß er feine eigene Äranf«beit nicht für flranfbeit erfennen, unb noch weniger fie beitennull. Sann entfprtngeit au« einem Hebel allmätig anbere. 3ebegebterbaftigfeit be« ©emütb« ifi ein um ftcb freffenber $reb«fcba=ben beffelbeit.

SBer ficb e« einmal jur ©ewobnbeit gemacht bot, überall berStecbtbaber ju fein; Sille« ju berwerfen, wa« nicht nach feinem©inn ifi; jeben SBtberfprucb, ber ihm gemacht wirb, übel junehmen; ftcb um Sleinigfeiten fogletcb mit Sefannten unbgreun*ben ju übermerfen; mit ©inriebtungen, bie gegen feine Meinungftnb, ober mit ©runbfäßen unb £anbtung«arfen, bie bon benfeinigen abtoeicben, taute Unjufrtebenbeit ju äußern: ber bleibtwahrlich babei nicht flehen. 3e weniger bie SBctt auf ihn hört,je bitterer, je bämtfeber cnblicb wirb er int Urtbeilen über bieSBclt; e« fefct ftcb Sttenfcbenbaß unb SWenfcbenberacbtung im 2111*gemeinen bei ihm an.

3e mehr er ficb «ab ben SBertb feiner ©inftebten berfanntglaubt, 'je mißtrauifeber unb argtoöbmfcbcr tbirb er. 3e öfter