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4 (1853)
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unb unabhängig ju fein. SBirb er beteibigt, er erwiebert trogig;wirb er »erhofft ober auch in feinen guten Geigenfchaftcn »er«fannt er tröffet ftch mit feinem Sewußtfein; er ift bes©chntähenö gewohnt. 3hm ftnb alte btcjenigcn feiner Sichtungwertf), bie ftch nic^t gefallen taffen, mit ihm übereinjuftimmen.

(gewöhnlich wirb ber @runb ju fofeher fehlerhaften ®enlartfchon in ber erflen @rjief)ung gefegt, wenn Stcltern ein Sinb»erjärtefn, ihm fthmcichefn wegen feiner Siaturgabcn, ihm fo»ict alb möglich ben SEBtffen faffen. ©iefe btinbe Siebe ber Sfet«fern macht baö Äinb gebieterifch, »off alfjugrofen Verträumstauf feine Vorjiigc; unb in ber Stiftung feineö SSiUenö eigen«finnig. Um Siecht ju behalten, wirb er Slftcö aufopfern, auchbaö Slngcnefmtfie; er wirb Slffeö, wenn auch mit Stfjränen, ent«behren, nur nicht ben SEriumpb, feinen üßitlen behauptet 51 t ha«ben. ©iefer (Stofs auf fiep feffcft unb bie baraub cutfprin«genbe Neigung junt SUfesbeffcrWiffenWotfen, jnr Sicchthaberci,äum (üigenftnn, fann aber eben fo gut auch SBtrfung »om @e=gentheif in ber ©rsiehungbart fein. V?an behanbfe nur ein ffinbfepr firenge, hart unb oft ungerecht: iiberjeugt »on ber ltnge«rechtigfeit unb Surjfichtigfeit feiner Cersteher, wirb fehweigenbbitfbcn; bennoch bei feinem ©innc bleiben; ftch gewöhnen, SDiifs«trauen in Verflanb unb ftctj Sfnbcrer ju fegen, feine Ucberjeit«guugen für bie allein richtigen ju haften, unb fie bei reifermunb unabhängigeren Sllter mit gfeiefper §>ärtc geftenb ju machen,wie ihm cinfi gefchah. Sluch Scutc, bie in ihrer 3ugenb »er«fäumt, arm unb im ©ruef lebten, aber fich burch eigene öfraftju einem gewiffen Slnfepen hinauffä;wangen, fönnen feiert, weitfie im Vertrauen auf ihre öfraft unb ihren SSSerth ju weit gehen,jit bem rcihthabcrifchen Stofs »erfeitet unb jur Unoerträglicp«feit geneigt werben.

3tnmcr ifi bamit eine fepiefe Slnficht ber SBeft »erbunben;