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nach ihrem ©efcbtnacfc, feien üWcnfdjen nad) ihrem ^erjeit;t^eifö um Slnbcrtt, mit benen ft'e im Unfricbcn leben, ju jeigen,baf fte feineäwcgö bon Slatur mtgefettig unb unfrcunbltch ftnb',fonbern erji bttrep genfer ber frühem Sefannten gezwungen wor*ben ftnb, eö ju werben. — ©obalb aber bic neue Sefanntfcbafteinige Soeben älter geworben fein mag, beit Sleij ber Steilheitbertoren bat; fobalb nähere greunbfebaft einige Sertraufichfettmehr geflattet, tvenbet ber ltnberträgticbe bic raube ©eite attö=weirtö, unb wirb auch ber Sitte wieber, ohne weitere ©e&onung.©r tabclt, macht Seewürfe, wirb recbtbaberifcb, möibte Slllednad; feinem ttopfe haben, unb enbet bamit, bte greunbfehaftwteber ju jerretfsen, bte er borher fo entfig gefuebt hatte, unbbie Sichtung, welche man für ihn empfanb, trofsig Jtt bcrfcbctjcn.
Siefe fettfame ©cmütböart, welche bie übrigen löblichen ©i«genfehaften einer fberfon, alle ihre bortrcfftichen Slnlagen unbSenntniffe, fo glänjenb btcfelbcn auch oft ftnb, wieber berbttn*fett, juwetlen ganj unbrauchbar macht, ift oft nur grud;t ebenbon bein Sewuftfein fotc^er Sorjiige, nur SEBirfung bon bent©tolj auf ihren Seftfj. 50?it einem Heilten ©rab bon innererSefchctbenheit würbe ber Unberträgltche ftd; itt ben berträglich*fielt alter üWenfchen berwanbetn. Stber biefeö Sewufitfcin berlei*tet ihn, jebett Stnbern überfebett unb burch fein Urtheit bcrflei*nern ju wollen, ©r glaubt Sttteö nötiger einsufehen, Sttleöbeffer jtt wiffen; feber SBiberfpruch beteibigt unb reijt ihn, iftfür ihn ein 3weifet an feinem gefunben Serfianbedblid, einfKifitraiten in feine tbenntntffc unb (Erfahrungen, ©r berwirftmit abfhrechenbent £onc, wad nicht nach feinem ©efebntade ifi;fällt über baö Sichtige ober Unwichtige ein fdjneibenbeö Urtheit;Will Siecht behalten, felbfi mit @efaf;r, bah er Slnbere fränft.3n feiner Seibenfchaft ifi ihm gleich, ob mau ihn baffe obernicht; er meint über allen Slnbern ju flehen, ftch felber genug