läuft, ©etächter ju erregen, oerwanbett ftch tu abfprechenbcit©igenbünfet, in Stangflotj unb ©etbjiotj.
SBic uns febe SEugcnb ber ©ottheit näher rüdt, macht unöjtebcS Sailer mit ber SEbwrhcit »ermanbter. SD3ic baS S^tcr niefeinen SticE jum funtmel hebt, fonbern unter ft'cb gefenlt mtrauf bic Gerbe heftet, fo auch ber ©totj. Sr benft nicht an ben,ber höher fleht, als er; er betrachtet nur biejienigen, welchetiefer ftnb, ober nicht ju hüben fcheinen, in beffen Seftfc er juflehen oermeint. SBaS tfl ber reiche Sauer neben bem reichen©täbter, unb biefer neben bem giirflcn? SBaö ifl ber Siirgeroon angeblich oornehmer gamttic, bie feinen §ocbmuth nährt,neben bem ©betmann, ber abefflols auf ihn oerächttich herab*fct;aut; unb was ifl biefer neben bem ©emattigen, bet Sroncunb ©cepter trägt?
5Wan nennt ben ©totj gewöhnlich eine Shbrheit, unb baS ifler; bemt was mag lächerlicher fein, ats ber SScnfch, ber ftchetwas ©rohes mit ©tngeit meint, bie ihm nicht fdbfl gehören,bie in ber SEobeSflunbe wie ©taub oon ihm falten; bie er oict*leicht fchon in ber nächflen ©tunbe wteber cinbüfen fann, unbin benen er oon SEaitfenbcn, bic mit ihm leben, übertroffen wirb?Slber ber ©totj ifl mehr, atS SEfwrheit; er ifl ein ©eete unbSörpcr oergtftenbcS Safler, unb fo gefährlich, tote jfebcö anbere.©t äußert fleh JU-'ar nicht in £>anbtungen, fonbern in ben Sin*bitbungen, vorige ber SJenfct; oon feinen oermcinten Sorjiigenhat. 3e übermäßiger biefe ©inbitbungen, je übermäßiger ber©totj.
S?un aber ifl jebc überfpannfe ©inbitbung oom Sßerth oberUnmerth ber©inge eine 2trt SBafjnftnn, bcfonbcrS wenn foteße©inbitbung jur bteibeuben ©enfart wirb, nach ber mir unfercf>anblungen oornehmen. ©itt Stlenfch, oon ihr befangen, mußba(;er fafl immer mit fatfehem Slaßflab meffen unb oerfehrt itr*