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fonoern um Seifall unb Sichtung ju erwerben, ßr nimmt fiepgern mit einigem ©erciufcp öffentlicher Slnftattcn an, beförtert,wab gut unb gemeümü£ig tfi, um tue ©unfl ber ©rofen oberbie 2lugen beb 33olfeö auf fiep ju teufen, ßr will nicht btc £u*genb; er will Sot?n, will ßpre, mitt höhere Stcmter ober aub*gebreitetem ßinflup. ßr, ber öffentlieh fPtenfchenlicbe prebigt,arbeitet im ©ttllcn am ©turje feincb Stcbcnbuplerb; er, beröffentlich gegen ©ittentofigfeit eifert, befriebigt tut ® unfein feineSBollufi unb Stäche; er, ber in ber &'ucf;c, ober int ©cpaufpicl,beim Sefcn eineb Sucpcb, ober bet Slnpörung einer riihrenbcnGegebenheit, Sprcittcn beb -Dtitlcibb unb ber SScbmutt) weint,»erjeipt cb fiep, wenn er burep fchlaitc Umtriebe SBittwen unbSBaifen um ihr ßigentpum bringt, anoertrauteb @ut »erwapr»lofet, ober partperjig eine arme gamilic in Serjweiflung prjt,bie nicht nach feinem ^Bitten lebt.
ßrpabener ift 3efu unb feincb Stacpfolgerb ©intt! ßr willbie SEugenb, nicht ben ©cbem; bie £pat, nicht ben Stuhnt. ßrübt bie Pflicht, auch wenn bie UBelt il;r bab Scrbammungb*urtpetl fpricht, ßr geht ben 3Beg ber ©ercchtigfeit, auch wennberfelhc junr £rtibfal führt, ©o ging 3efub ßpriftub muthbollben 2Beg junt Äreujc!
Sticht nur fett ber tugeuthaffe unb weife ÜOTenfcp, wie manihn auch beurteilen möge, feine fflicht ootlfirecfen im 3?er=borgenen, Wie »or ben Slttgcn ber 9?fenfdjcn, fonbern mehr noch,alb bab, er foll mit greubigfeit bie ©clegcnhcit ergreifen, woer burch fein ScifpicI oortpeilpaft auf Slnberc wirfen, unb fie5 u ebclmüthigen ©eftnnungen unb Sfjcttcn ermuntern fann.
8 affet — fo befiehlt ber göttliche ©tifter uttferb ©laubenb --laffet euer Sicht leuchten »or ben Scitten, bafi fteeure guten SBerfe fetten, unb eitern Satcr im |>im =mel preifen. (fKattp. 5, 16.)